03.12.2019, 14:52 Uhr

Weiterer Schritt zur Klinikfusion Landräte unterzeichnen Satzung für InnKlinikum Altötting und Mühldorf

Die Landräte Erwin Schneider (li.) und Georg Huber bei der Unterzeichnung der Satzung des gemeinsamen Unternehmens. (Foto: Landratsamt Mühldorf)Die Landräte Erwin Schneider (li.) und Georg Huber bei der Unterzeichnung der Satzung des gemeinsamen Unternehmens. (Foto: Landratsamt Mühldorf)

Einen Tag nach den Kreistagsbeschlüssen setzten die Landräte Georg Huber und Erwin Schneider ihre Unterschriften unter die Satzung

LANDKREIS. Am Freitag unterzeichneten die Landräte Erwin Schneider und Georg Huber die Satzung des gemeinsamen Unternehmens „InnKlinikum Altötting und Mühldorf“. Am Tag zuvor hatten die Kreistage der beiden Landkreise der Fusion der „Kreiskliniken Altötting-Burghausen“ und der „Kliniken Kreis Mühldorf a. Inn“ zugestimmt.

Der Landrat des Landkreises Mühldorf, Georg Huber, dankte den beiden Kreistagen für das starke Votum und das Vertrauen. Dadurch sei es nun möglich, den geplanten Fusionszeitpunkt 1. Januar 2020 einzuhalten. Jetzt gelte es weiterhin konstruktiv zusammenzuarbeiten, so Huber, um die beschlossene Fusion mit Leben zu füllen. Sein Altöttinger Amtskollege Erwin Schneider brachte ebenfalls seine Freude über die positiven Kreistagsbeschlüsse zum Ausdruck. Die stationäre medizinische Versorgung werde durch die Fusion in beiden Landkreisen zukunftsfähig gemacht.

Mit der Unterschrift unter der Unternehmenssatzung habe man nun ohne Zeitverzug den nächsten formellen Schritt in Richtung Fusion getan, so Schneider. Nach Veröffentlichung der Satzung im Amtsblatt der Regierung von Oberbayern im Laufe des Dezember ist das gemeinsame Kommunalunternehmen offiziell gegründet. Anschließend werden die vorbereiteten Betriebsübernahmeverträge notariell beurkundet und nach Eintritt der so genannten

„Wirksamkeitsbedingungen“ gehen die bisherigen Klinikbetriebe auf das neue Unternehmen über.

Von diesem Moment an nimmt das „InnKlinikum Altötting und Mühldorf“ dann rechtlich in den ersten Monaten des kommenden Jahres und wirtschaftlich rückwirkend zum 1. Januar 2020 seinen Betrieb auf.


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