24.08.2018, 12:36 Uhr

Jetzt schon Rekordbeteiligung Bürgerbefragung wird verlängert bis Mitte September

Halten einen kleinen Teil der rückläufigen Fragebögen in Händen und freuen sich bereits jetzt über die hohe Bürgerbeteiligung: Manfred Winkler (Bauamt), Bürgermeister Hans Steindl und Werner Lechner (Geschäftsstellenleiter). (Foto: Stadt Burghausen / Königseder)Halten einen kleinen Teil der rückläufigen Fragebögen in Händen und freuen sich bereits jetzt über die hohe Bürgerbeteiligung: Manfred Winkler (Bauamt), Bürgermeister Hans Steindl und Werner Lechner (Geschäftsstellenleiter). (Foto: Stadt Burghausen / Königseder)

2.000 Fragebögen sind bereits eingegangen

BURGHAUSEN. Die Stadt Burghausen hat im Mai diesen Jahres mit einem vierseitigen Fragebogen eine Bürgerbefragung zur Neugestaltung der Burghauser Neustadt gestartet und dies mit bereits jetzt überraschend gutem Ergebnis: 2.000 Fragebögen sind ausgefüllt zurückgekommen. „Das sind annähernd 20 %. Das Büro m.g.p. aus München, das uns hier unterstützt, rechnet aus Erfahrung i.d.R. mit einem Rücklauf von 6 %. Dennoch wurde ich vielfach angesprochen, dass interessierte und engagierte Bürger von der Aktion nichts mitbekommen haben, daher läuten wir jetzt den Countdown ein und verlängern einmalig bis Mitte September (15.09.2018)“, betont Bürgermeister Hans Steindl. Die Bürgerbefragung wurde notwendig, da die Regierung von Oberbayern ein sog. ISEK (Innerstädtisches-Entwicklungskonzept) zur Entwicklung der Neustadt (zwischen Glöcklhofer und Bahnhof) benötigt, damit sich die Stadt entsprechende um Fördertöpfe für das rund 30 Millionen Euro Projekt bewerben kann. Wobei hier selbstverständlich nicht alles in den Bereich der Städtebauförderung fällt.

„Wir können uns beispielsweise mit barrierefreien Überwegen und Ampelanlagen bewerben, mit Parkhäusern (P+R) und Tiefgaragenstellplätzen, mit attraktiven und sinnvollen Beleuchtungsanlagen, mit Park- und Grünanlagen, die zum Verweilen einladen und den Freizeitwert erhöhen oder mit Parkleitsystemen. Auch Grunderwerbungen und Abbruchmaßnahmen sind förderfähig. Nicht förderfähig ist natürlich das Shoppingcenter, dafür gibt es keine Steuergelder“, so das Stadtoberhaupt. Da sich bereits jetzt eine hohe Beteiligung der Bürgerbefragung abzeichnet, ist auch eine hohe Repräsentanz der Bürgermeinung gewährleistet. „Das freut uns natürlich sehr. Jede Meinung zählt. Wichtig zu wissen ist zudem, dass die Auswertung anonym von m.g.p. in München durchgeführt wird“, erklärt Werner Lechner, Geschäftsstellenleiter bei der Stadt Burghausen.

Erhoben wird im Fragebogen u.a. der Wohnort (Stadtteil), das Alter der Haushaltsmitglieder, die Beurteilung der Lebensqualität, das Angebot der Pkw-Stellplätze, aber es wird auch konkret nach Stärken und Schwächen z.B. der Neustadt gefragt oder nach der Versorgungssituation. Außerdem können auch Bemerkungen zum gesamten Stadtgebiet (auch Raitenhaslach und Altstadt) abgegeben werden.

Der Fragebogen ist ab sofort im Burghauser Bürgerhaus nochmals erhältlich und kann bis 15.09.2018 bei der Stadt Burghausen (Postkasten Rathaus) oder im Bürgerhaus abgegeben werden. Außerdem kann der Fragebogen auf der Startseite online auf www.burghausen.de jederzeit heruntergeladen und ausgedruckt werden. Für Rückfragen steht Manfred Winkler, Bauamt der Stadt Burghausen zur Verfügung: 08677/887-300. Teilnehmen können nur Bürger der Stadt Burghausen, also Menschen, die

aktuell in Burghausen wohnen. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung werden in der Oktobersitzung des Stadtrates präsentiert.


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