06.02.2018, 13:01 Uhr

Ortskerne beleben Mehr Geld für die Dorferneuerung

Das Holzland - hier Erlbach - profitiert von den zusätzlichen Mitteln für die Dorferneuerung. (Foto: Christa Latta)Das Holzland - hier Erlbach - profitiert von den zusätzlichen Mitteln für die Dorferneuerung. (Foto: Christa Latta)

Attraktive Lebensräume schaffen, das Lebensumfeld stärken, demografischen Wandel gezielt entgegenwirken

LANDKREIS ALTÖTTING. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat auf Initiative der CSU-Fraktion beschlossen, die Fördermittel für die Dorferneuerung im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) im Nachtragshaushalt 2018 um neun Millionen Euro von rund 27 auf mehr als 36 Millionen Euro zu erhöhen. Das teilte die Altöttinger Stimmkreisabgeordnete Ingrid Heckner mit.

„Mit den Geldern können Ortskerne belebt und weiterentwickelt werden. Dadurch schaffen wir attraktive Lebensräume in unserer Heimat, stärken das Lebensumfeld und wirken dem demografischen Wandel gezielt entgegen“, betont die Abgeordnete. Deshalb sei die Erhöhung der Fördermittel auch für den Landkreis Altötting von besonderer Bedeutung.

„Bei uns haben im letzten Jahr vier Gemeinden im Holzland von den Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung profitiert. Dabei wurden für die gesamte Integrierte Ländliche Entwicklung (Dorferneuerung plus Flurneuordnungen) rund 300.000 Euro an Investition und Fördermitteln eingesetzt“, verdeutlicht Heckner.

Und auch für 2018 gibt es für den Landkreis Altötting schon wieder Planungen in diesem Bereich. Der Schwerpunkt der ILE zur Dorferneuerung soll heuer in Pleiskirchen liegen. Außerdem gibt es Planungen für den Wegebau in der Flurneuordnung in Perach, Pleiskirchen sowie dem gesamten Altöttinger Holzland (Reischach, Perach, Erlbach und Pleiskirchen).

„Mit der Mittelerhöhung tragen wir den sichtbaren Folgen des Strukturwandels aktiv Rechnung und schaffen so die Voraussetzungen für gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse in ganz Bayern“, erläutert die Abgeordnete abschließend.

Der Beschluss des Haushaltsausschusses muss vom Plenum des Landtags noch endgültig bestätigt werden, was aber eine reine Formsache ist. Einschließlich der EU- und Bundesmittel stehen damit für die Förderung der Dorferneuerung rund 76 Millionen Euro zur Verfügung.


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