14.12.2020, 09:50 Uhr

Die Shisha – noch im Trend oder schon veraltet?


Heutzutage gibt es immer mehr Shisha Bars, denn die Menschen sehnen sich nach Entspannung und einer geselligen Runde. Einen Großteil des Tages verbringt man auf der Arbeit. Man fährt zu seinem Arbeitsplatz hin, arbeitet durchschnittlich 8 Stunden und macht sich anschließend wieder auf den Heimweg.

Dann ist häufig bereits ein Drittel oder mehr des Tages vorüber. Darum treffen sich sowohl Jung und Alt sehr gerne nach Feierabend und am Wochenende in einer Shisha Bar, um eine entspannte „Pfeife zu rauchen“.

In arabischen Ländern gehört die Shisha, oder auch Wasserpfeife genannt, bereits seit mehreren Jahrhunderten in jeden guten Haushalt. Als Ursprungsform für den Begriff Shisha wird das persische Wort vermutet und es bedeutet übersetzt . Traditionell wurden Shishas früher mit sehr viel Aufwand und überaus kunstvoll aus buntem Glas gefertigt. Diese Herstellung und Verarbeitung übernimmt heutzutage die Industrie, da diesen Aufwand kaum noch jemand betreiben möchte. Durch die Übertragung über den Wasser- und Luftweg in andere Länder und somit auch in andere Sprachen stand das Wort unter einer stetigen Veränderung. Die Verbreitung der Kultur rund um die Shisha geschieht rasch und sie findet nach wie vor immer mehr Zuspruch. Das Zusammensitzen und gemeinsame Rauchen war und ist ein Symbol der Gastfreundschaft und wird von den Nutzern als sehr gesellig und entspannend empfunden.

Wasserpfeifentabak

In einer Shisha wird üblicherweise Shisha Tabak mit einem fruchtigen Aroma geraucht. Die arabischen Länder genießen die Shisha noch sehr ursprünglich. Deshalb wird dort vorzugsweise der nicht aromatisierte Tabak geraucht, welcher weitaus stärker ist. Wahlweise dienen Honig oder getrocknete Früchte als natürliches Aroma. Shisha Liebhaber träufeln gerne ein paar Tropfen Rosenwasser in die Bowl oder legen spezielle Hölzer zu der Kohle dazu. Im Raum rund um Europa werden vorzugsweise verschiedenste Aromen, Glycerin und Rohtabak miteinander vermengt und dienen anschließend als Wasserpfeifentabak. Shisha Tabak ist im Vergleich zu Zigarrentabak oder Tabak der in Pfeifen verwendet wird ist, wesentlich feuchter und klebrig. Neue Aromen und Geschmacksrichtungen werden von der Tabakindustrie regelmäßig entworfen und auf den Markt gebracht. Mittlerweile gibt es Tabakersatz aus Zuckerrohr, Vulkangestein oder Zellstoff, sodass der Verzicht auf Nikotin leicht möglich ist. Wer sich gerne eine Shisha, Shisha Tabak oder andere Zubehörteile kaufen möchte, der ist zum Beispiel in der Shisha World gut aufgehoben. Dieses Unternehmen zählt mittlerweile zum größten online Shop im Bereich Shisha und hat sich mit aktuell 8 stationären Läden etabliert. Durch die Größe des Sortiments wird jeder Kunde fündig und jede Frage kann beantwortet werden.

Wie funktioniert eine Shisha?

Die Vielfalt der Wasserpfeifen ist enorm geworden. Von 40 cm bis 90 cm ist jegliche Größe und Form vertreten. Einzelstücke können auch noch größer sein. Jede Shisha besteht aus 4 Teilen:

• das Wassergefäß oder auch die Bowl

• die Rauchsäule

• der Kopf (bestehend aus Keramik, Glas, Bimsstein oder Metall)

• der Schlauch.

Die Bowl wird mit Wasser befüllt und die Rauchsäule wird anschließend darauf gesteckt. Die Wassermenge hängt von der Größe und Form der Bowl ab. Wichtig ist, dass sich das Rohr der Rauchsäule rund 2 bis 3 cm tief im Wasser befinden muss, sonst kann keine Rauchbildung erfolgen. Anschließend wird der Tabakkopf mit Shisha Tabak befüllt und beispielsweise mit Alufolie oder speziellem Zubehör abgedeckt. Die glühende Kohle wird dann auf den Tabak bzw. auf die Folie oder ein Sieb gelegt. Nun zieht man an dem Mundstück, wodurch der aromatische Rauch durch die Bowl gezogen wird. Das Wasser hat einen angenehm kühlenden Effekt, weshalb es auch die Möglichkeit gibt, sich zusätzlich Eiswürfel in das Gefäß zu füllen. Neben der Kühlung des Rauchs filtert das Wasser auch eventuelle Schwebstoffe und andere Substanzen aus dem Rauch heraus. Dabei muss jedoch betont werden, dass diese leichte Filterung gesundheitliche Gefahren beim Rauchen der Wasserpfeife nicht verhindern kann.

Foto/s: pixabay.com

Quelle: Bild1 und Bild2


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