22.04.2020, 08:14 Uhr

Corona-Krise Bauamt unterstützt heimische Betriebe


Noch brummt der Bau. Es ist aber wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Krise auch hier durchschlägt. „Das Staatliche Bauamt Landshut steht in diesen schwierigen Zeiten zu seinen Partnern und unterstützt die heimische Bauwirtschaft mit Aufträgen“, heißt es jetzt in einer Meldung der Behörde.

Landshut. „Wir wollen den regionalen Firmen damit ein Stück weit Planungssicherheit geben“, erklärt Leitender Baudirektor Reinhard Piper, Leiter des Staatlichen Bauamts Landshut und verantwortlich für den Bereich Hochbau.

„Es ist uns ein Anliegen, gerade jetzt Ausschreibungen und Vergaben stringent voranzutreiben“, sagt Piper. „Unsere Zielsetzung ist zudem, Baumaßnahmen grundsätzlich – natürlich unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften – weiterzuführen oder zu beginnen. Dafür erhalten wir von den beteiligten Unternehmen aus der Privatwirtschaft positive Rückmeldungen“, ergänzt Baudirektor Robert Bayerstorfer, Bereichsleiter Straßenbau.

Auf laufende Maßnahmen hat das Corona-Virus bis dato wenig Einfluss. So liegen zum Beispiel die Brückenarbeiten an der B 11 bei Viecht und Tiefenbach oder die Sanierung der Staatstraße 2142 zwischen Inkofen und Neufahrn bis jetzt absolut im Zeitplan. Andere Projekte wie etwa die Sanierung der Hofmark-Aich-Straße (B 15) in Landshut wurden zwar ein wenig nach hinten verschoben, haben mittlerweile aber auch begonnen. Auch im Hochbau kam es bislang zu keinen Einschränkungen. Der Mensa-Neubau für die Hochschule Landshut, der Neubau der Flussmeisterstelle Deggendorf oder die Dach- und Fassadensanierung der Landshuter Stadtresidenz laufen beispielsweise problemlos.

Das Staatliche Bauamt Landshut betreut in der Stadt Landshut und den Landkreisen Landshut, Dingolfing-Landau und Kelheim im Fachbereich Hochbau rund 440 Gebäude in circa 120 Liegenschaften. Der Bereich Straßenbau ist für ein Netz von 240 km Bundesstraßen, 630 km Staatsstraßen sowie 150 km Geh- und Radwege und etwa 470 Brücken verantwortlich.


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