10.12.2020, 08:10 Uhr

Neue Straßenführung frei: Der Verkehr kann nun rollen!

Passagiere, Berufspendler und Besucher profitieren gleichermaßen vom entzerrten Verkehrsfluss. Die Baumaßnahmen erfolgten in zwei Abschnitten.  F.: FMGPassagiere, Berufspendler und Besucher profitieren gleichermaßen vom entzerrten Verkehrsfluss. Die Baumaßnahmen erfolgten in zwei Abschnitten. F.: FMG

Durch die neue Straßenführung im Osten des Airports ist das Umland ab heute wieder ein Stück besser angebunden.

Flughafen. Deutliche Verbesserung der Verkehrsqualität im Flughafen-Umland: Durch die Verlängerung des Südrings und der Erdinger Allee im Nordosten des Airportgeländes sowie den vierstreifigen Ausbau des Flughafenzubringers zwischen der Kreisstraße ED 5 und der Flughafentangente Ost wird hier die Kapazität des Straßennetzes verdoppelt.

Für den „Ausbau Flughafenzubringer Ost“ wurden in den letzten zweieinhalb Jahren über sechs Kilometer neue Straßen und vier Brücken errichtet. Ab Donnerstag, 10. Dezember, steht die optimierte Anbindung zur Verfügung. Die Flughafen München GmbH (FMG) hat insgesamt rund 30 Millionen Euro in dieses Straßenbauprojekt investiert. Jost Lammers, Vorsitzender der FMG-Geschäftsführung, begrüßt die neue Verkehrsführung als wichtigen Meilenstein bei der Verbesserung der Anbindungsqualität: „Damit werden tägliche Staus und Verzögerungen auf den östlichen Zufahrtswegen, unter denen viele zu leiden hatten, hoffentlich ein Ende haben. Ich freue mich sehr, dass wir diese wichtige Ausbaumaßnahme trotz der Covid-19-Krise im vorgesehenen Zeit- und Kostenrahmen abschließen konnten.“

Albert Füracker, bayerischer Finanzminister und FMG-Aufsichtsratsvorsitzender, betonte: „Der erfolgreiche Abschluss dieses wichtigen Infrastrukturprojekts ist ein gutes Signal für den Flughafen und die Region. Die verbesserte Anbindung hilft dem Flughafen, nach der Krise wieder durchstarten zu können.“

Der Erdinger Landrat Martin Bayerstorfer ergänzt: „Ich freue mich, dass es wieder ein Stück besser gelungen ist, das Umland an den Flughafen anzubinden und den Verkehrsfluss, besonders zu den Stoßzeiten, zu entzerren. Ich bin zuversichtlich, dass sich überdies mit dem geplanten S-Bahn-Ringschluss noch deutliche weitere Verbesserungen erzielen lassen, wenn der Verkehr zusätzlich von der Straße auf die Schiene verlagert wird.“

Der Ausbau wurde in zwei Bauabschnitten realisiert. Für den ersten Teilabschnitt – die Verlängerung des Südrings und ein Brückenbauwerk – zeichnete die Arbeitsgemeinschaft Rädlinger verantwortlich. Die Verlängerung der Erdinger Allee, der vierstreifige Ausbau des Flughafenzubringers, die höhenmäßige Anpassung der Kreisstraße ED 5 sowie drei Brücken wurden von der Arbeitsgemeinschaft Richard Schulz/Assner durchgeführt. Für die Baumaßnahmen waren insgesamt 220.000 Kubikmeter Erdbewegungen nötig – rund 22.000 Lkw-Fuhren. Drei Hektar Grünflächen wurden zudem angelegt und rund 7.500 Gehölze gepflanzt. − we –