02.03.2013, 10:05 Uhr

Sodom und Gomorra auf dem Bauernhof Ein „Schäferstündchen" in Steinburg

Foto: SussbauerFoto: Sussbauer

Franz Aichinger und seine Theaterfreunde laden zu ihrem zweiten Lustspiel-Streich in den Steinburger Hof.

STEINBURG ”Wer mit wem?“  – diese Frage stellen sich auf dem Müller-Hof nicht nur Knecht Sepp und Hauserin Josefa. Nachdem Sebastian jun., der Sohn des Bauern, von seinem Vater finanziell arg kurz gehalten wird, kommt der Filius auf die Idee, Fremdenzimmer zu vermieten. Seinen Vater Sebastian sen. weiht er vorsichtshalber erstmal nicht ein und so nimmt das Chaos seinen Lauf. Es dauert nicht lange, bis zwei Pärchen aus der Stadt anreisen, um auf dem Bauernhof romantische Stunden zu verbringen. Dumm nur, dass ohne es zu wissen, Herr Käfer mit Frau Schädling und Frau Käfer mit Herrn Schädling anreist, um sich im Verborgenen eine kleine Auszeit von der Ehe zu gönnen. Als auch noch Lissy, die Tochter der Käfers, auftaucht und den Bauern Müller in einen liebestollen Gockel verwandelt, ist die Verwirrung komplett.

Mit ihrem ”Schäferstündchen“ aus der Feder von Bernd Gombold knüpfen Franz Aichingers Theaterfreunde nahtlos an den Erfolg ihres ersten Stückes „Die unglaubliche G'schichte vom g'stohlenen Stinkerkaas" aus dem Jahr 2012 an. Die Schauspieler schaffen es, die zwei Stunden des „Schäferstündchens“ wie im Flug vergehen zu lassen – unterbrochen nur von Lachern und Szenenapplaus des Publikums. Und auch wenn Regisseur Franz Aichinger am Freitagabend im Saal des Steinburger Hofs noch eine gewisse Premieren-Nervosität gespürt haben will – den Zuschauern blieb diese verborgen. Die Spielfreude und Begeisterung des Ensembles bereiteten den Premieren-Gästen einen kurzweiligen und unvergesslichen Abend.

Nach der gelungenen Premiere am Freitagabend, stehen noch sieben weitere Aufführungen auf dem Programm ( Samstag, 2. März; Sonntag, 3. März; Dienstag, 5. März; Donnerstag, 7. März; Freitag, 8. März; Samstag, 9. März; Sonntag, 10. März – jeweils 20 Uhr, Sonntags bereits um 19 Uhr,  im Steinburger Hof).  Es gibt noch vereinzelt Restkarten für die Vorstellungen. Zu erfragen unter 09961/6405


0 Kommentare