09.07.2019, 14:42 Uhr

Freistaat fördert Erweiterung 18,8 Millionen Euro für die Klinik Mallersdorf

(Foto: Klinik Mallersdorf)(Foto: Klinik Mallersdorf)

Maßnahme soll medizinische Versorgung im ländlichen Raum gewährleisten.

MALERSDORF Die guten Nachrichten für die Kreisklinik Mallersdorf reißen nicht ab: Nachdem gestern auf Bundesebene ein jährlicher Sicherstellungszuschlag in Höhe von 400.000 Euro zugesagt wurde, stellt nun auch der Freistaat Bayern eine hohe Fördersumme in Aussicht. Wie Landtagsabgeordneter Josef Zellmeier mitteilte, hat die Bayerische Staatsregierung in ihrer heutigen Kabinettssitzung einen Zuschuss für die Erweiterung des Klinikums in Höhe von 18,8 Millionen Euro beschlossen. „ Bayern hält die Krankenhausförderung auf Rekordniveau und denkt dabei insbesondere an die Kliniken auf dem Land. Es freut mich daher sehr, dass das Mallersdorfer Krankenhaus mit der geplanten Erweiterung in die Förderkulisse aufgenommen wurde“, so der Abgeordnete. Zellmeier hatte sich im Vorfeld bereits mit Nachdruck für eine großzügige Bezuschussung der Maßnahme eingesetzt.

Im Detail profitiert Mallersdorf beim ersten Bauabschnitt des Erweiterungsbaus West von der ohnehin hohen Krankenhausförderung des Freistaates, die jährlich rund 643 Millionen Euro beträgt und erst im vergangenen Jahr um 140 Millionen erhöht wurde. So können große Einzelbaumaßnahmen der Kliniken unterstützt werden, die der Träger, im Mallersdorfer Fall der Landkreis Straubing-Bogen, nur schwer alleine schultern kann. Die Förderung für Mallersdorf ist dabei im Krankenhausbauprogramm für das Jahr 2021 vorgesehen. „ Für die Menschen im Einzugsgebiet der Klinik Mallersdorf ist das ein klares Zeichen: Der Freistaat unterstützt auch seine kleineren Krankenhäuser, damit weiterhin eine gute medizinische Versorgung des ländlichen Raums gewährleistet werden kann“, erklärt Zellmeier, der als Vorsitzender des Haushaltsausschusses im Bayerischen Landtag an der Bereitstellung der Gelder mitgewirkt hat.

Bayern verfügt mit aktuell 414 zugelassenen Krankenhäusern über ein engmaschiges Netz von Versorgungsstandorten, die sich optimal ergänzen. In den letzten zehn Jahren wurden etwa 4,8 Milliarden Euro für Investitionen an bayerischen Kliniken ausbezahlt und damit kräftig und verlässlich investiert. Bayern liegt dabei mit Investitionen in Höhe von 49 Euro pro Einwohner deutlich über dem Durchschnitt der Bundesländer (ca. 35 Euro pro Einwohner).


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