07.03.2019, 16:02 Uhr

Vortrag beim Historischen Verein Humanistische Bestrebungen in Straubing im 16. Jahrhundert

(Foto: Gäubodenmuseum)(Foto: Gäubodenmuseum)

Am 21. März endet die Vortragsreihe anlässlich 800 Jahre Straubinger Neustadt.

STRAUBING Mit einem Vortrag des Landeshistorikers Prof. em. Dr. Alois Schmid von der LMU München am Donnerstag 21. März, im Vortragssaal des Gäubodenmuseums Straubing endet die Vortragsreihe des Historischen Vereins für Straubing und Umgebung e.V.. Die Reihe fand anlässlich des 800-jährigen Jubiläums der Gründung der Straubinger Neustadt im Jahr 1218 statt.

Unter dem Titel „Humanistische Bestrebungen in Straubing im 16. Jahrhundert“ wirft Prof. em. Dr. Alois Schmid seine Aufmerksamkeit auf ein Thema, welches in der Straubinger Stadtgeschichte bislang nur wenig Würdigung erfahren hat. Dies erklärt sich aus seinem elitären Charakter. So war der Humanismus der Renaissancezeit in Europa eine Kulturbewegung, die nur in den oberen Schichten der Gesellschaft gepflegt wurde. Wegen dieses elitären Charakters war das Herzogtum Bayern ein wenig günstiger Nährboden. Er fand auch hier Beachtung nur in den oberen Schichten des Kulturbetriebes; eine Breitenwirkung hat er nicht erlangt. Entsprechend liegen kaum größere Untersuchungen geschweige denn eine umfassende Darstellung vor. Doch lohnt es sich der großen Modernisierungsbewegung in dieser Stadt nachzugehen.

Diesem mit Prof. Schmid nachzuspüren lädt der Historische Verein für Straubing und Umgebung e.V. am Donnerstag 21. März 2019, 19.30 Uhr in den Vortragssaal des Gäubodenmuseums (Zugang: Museumseingang Fraunhoferstr. 23) bei freiem Eintritt Mitglieder und Interessierte herzlich ein.


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