26.02.2019, 05:44 Uhr

Volle Zustimmung Kreisausschuss und Stadtrat geben grünes Licht für RVV-Anschluss

Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen schließen sich Regensburger Verkehrverbund an. (Foto: Patrick Reinig)Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen schließen sich Regensburger Verkehrverbund an. (Foto: Patrick Reinig)

Stadt und Landkreis bringen Beitritt zum Regensburger Verkehrsverbund auf den Weg.

STRAUBING-BOGEN Die Stadt Straubing und der Landkreis Straubing-Bogen wollen zum 1. April dem Regensburger Verkehrsverbund (RVV) beitreten. Diesem Vorhaben haben am Montag sowohl der Kreisausschuss als auch der Straubinger Stadtrat einstimmig zugestimmt.

Gegenüber der Stadt Straubing hat der RVV bestätigt, dass die Vorbereitungen für den Start der Verbundausweitung wie geplant verlaufen und mit einer fristgerechten Umsetzung gerechnet werden kann.

Die Kooperation bezieht sich auf den jeweils ein- und ausbrechenden Verkehr auf der Bahnstrecke 880 (zwischen Sünching und Straßkirchen), der VSL-Linie 4 (zwischen Wiesent und Straubing), der VSL-Linie 25 (zwischen Schönach und Straubing) und dem Stadtverkehr Straubing sowie den VSL-Linien innerhalb der Stadt Straubing. Auch das häufig genutzte Semesterticket der Uni Regensburg gilt dann künftig ab 1. April auf den vorgenannten Strecken.

Die Stadt Straubing rechnet mit jährlichen Kosten von voraussichtlich 78.000 Euro durch die Verbundintegration. Auf den Landkreis kommt ein jährlicher Betrag von rund 60.000 Euro zu.

Die Stadt Straubing geht davon aus, dass diese Verbundaufwendungen staatlich gefördert werden können. Die Höhe der Förderung kann allerdings bislang nicht konkret beziffert werden.

„Ich freue mich sehr, dass Stadt und Landkreis diesen Weg gemeinsam gehen!“, sagte Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr nach dem einstimmigen Beschluss im Stadtrat und der zuvor erfolgten Zustimmung im Kreisausschuss. Landrat Josef Laumer pflichtet bei: „Der Grundlagenvertrag beruht auf einer engen Abstimmung zwischen Stadt und Landkreis, denn es war uns allen von Anfang an klar, dass diese Verbundraumausweitung nur Sinn macht, wenn Stadt und Landkreis gemeinsam mit dabei sind.“


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