24.11.2017, 10:28 Uhr

Unfallschwerpunkt entschärft Inbetriebnahme der Ampelanlage an der Rothamer Kreuzung

Landrat Josef Laumer (4. von links), Bürgermeister Karl Mühlbauer (5. von links) und Tiefbauamtsleiter Markus Fischer (7. von links) gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Steinach, der Polizei und der beteiligten Firmen bei der offiziellen Inbetriebnahme an der Rothamer Kreuzung. (Foto: Landratsamt)Landrat Josef Laumer (4. von links), Bürgermeister Karl Mühlbauer (5. von links) und Tiefbauamtsleiter Markus Fischer (7. von links) gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Steinach, der Polizei und der beteiligten Firmen bei der offiziellen Inbetriebnahme an der Rothamer Kreuzung. (Foto: Landratsamt)

Erleichterung bei allen Beteiligten war am Donnerstag bei der offiziellen Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage an der Rothamer Kreuzung bei Steinach zu spüren.

STEINACH Erleichterung, dass ein Unfallschwerpunkt im Landkreis Straubing-Bogen entschärft werden konnte. Und Erleichterung auch, dass der Verkehr am umgebauten Kreuzungsbereich, der bereits in der Vorwoche wieder komplett für den Verkehr freigegeben wurde, reibungslos läuft. „Ich höre von der Bevölkerung nur das Beste. Der Verkehr läuft mit den intelligenten Ampeln hervorragend“, so Steinachs Bürgermeister Karl Mühlbauer.

„Der Kreuzungsbereich der Kreisstraße SR 8 mit der Rothamer Straße und der Bayerwaldstraße war seit Jahren immer unfallauffällig. Die Unfallkommission hatte daher den Umbau der Kreuzung empfohlen“, erläuterte Markus Fischer, Leiter der Tiefbauverwaltung am Landratsamt Straubing-Bogen die Hintergründe. Binnen drei Jahren ereigneten sich in diesem Kreuzungsbereich zwölf Verkehrsunfälle, davon vier Unfälle mit Leichtverletzten und vier Unfälle mit Schwerverletzten. Dementsprechend beschloss der Kreistag vor knapp zwei Jahren den Umbau der Kreuzung inklusive Errichtung einer Ampelanlage. Die Gesamtkosten betrugen rund 815.000 Euro, nach Abzug der Fördermittel blieben noch rund 415.000 Euro, die sich der Landkreis (zwei Drittel) und die Gemeinde (ein Drittel) teilten.

Markus Fischer erläuterte auch die Gründe, die für die Lichtsignalanlage und gegen einen Kreisverkehr sprachen: „Probleme mit dem Bachlauf und dem Grunderwerb. Zudem ist die Ampelanlage sicherer für Radfahrer und Fußgänger. Und ein entscheidender Grund war auch der hier stark vorhandene Schwerverkehr. Für diese Art von Verkehr sind Kreisverkehre nicht die ideale Lösung.“

„Ich bin sehr froh über diese Maßnahme“, betonte Landrat Josef Laumer. „Die Verkehrssicherheit wird dadurch verbessert, so mancher Unfall kann dadurch in der Zukunft verhindert werden. Und das kommt allen Bewohnern unseres Landkreises zugute. Erwähnen möchte ich auch die reibungslose Zusammenarbeit aller beteiligter Stellen inklusive der Baufirmen. Bedanken möchte ich mich auch bei den Grundstückseigentümern für ihr Entgegenkommen beim notwendigen Grunderwerb.“ Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Karl Mühlbauer: „Hier herrscht ein sehr hohes Verkehrsaufkommen, auch mit viel Schwerlastverkehr. Gerade im Berufsverkehr ist die Belastung extrem hoch. Deshalb sind wir froh, dass dieser Kreuzungsbereich jetzt sicherer ist. Ich möchte mich auch beim Landrat, beim Kreistag und beim Kreisausschuss bedanken, dass sie die Notwendigkeit dafür gesehen haben.“ Zufrieden war mit Helmut Kronfeldner auch ein Vertreter der Polizeiinspektion Straubing: „Wir freuen uns, dass der Empfehlung der Unfallkommission gefolgt wurde.“


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