05.11.2010, 10:42 Uhr

Verantwortliche sind sehr zufrieden: Feuerwehrnachwuchs stellte Wissen unter Beweis

Wie in den letzten Jahren war es auch dieses Jahr wieder soweit – die Floriansjünger aus dem KBM-Bereich 2/4 traten zum Wissenstest an drei verschiedenen Orten an.

LANDKREIS SCHWANDORF Im Städtedreieck konnten insgesamt 112 Jugendliche ihr Wissen unter Beweis stellen. Die erste Station des Abnamekomitees, bestehend aus Jugendwartsprecher Julian Philipp, seinem Stellvertreter Bernhard Emmert, Kreisjugendwart Christoph Spörl und Kreisbrandmeister Markus Dechant, war im Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof das Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Leonberg. Bei Fragen wie „Welche der Elemente gehören zu den Produkten einer Verbrennung?“ wurde das Wissen rund ums Thema „Brennen und Löschen“ abgefragt. Als alle Fragebögen korrigiert waren und feststand, dass alle bestanden haben, ging es ans Überreichen der Anstecknadeln. Von insgesamt 43 Jugendlichen aus dem Stadtgebiet Maxhütte-Haidhof waren 17 Neue dabei, die die Stufe I ablegten. Die höchste Stufe war die Stufe V, die fünf Mal abgelegt wurde. 

Dann ging es für das Team weiter nach Dietldorf, wo ab zwölf Uhr die Floriansjünger des Stadtgebietes Burgelengenfeld warteten. Nach schneller Lösungszeit konnten auch hier die Nadeln bzw. Urkunden an die 50 Wissenstest-Teilnehmer abgegeben werden. Hier wurde die Stufe I acht Mal abgenommen und die Stufe VI drei Mal. 

Zwei von drei Stationen hatten Kreisbrandmeister Dechant und Team bereits absolviert, bis es nach Teublitz ins Feuerwehrhaus ging, um die letzten 19 Teilnehmer zu prüfen. Das Wissen der Stufe I konnten hier insgesamt sieben Jugendfeuerwehrler erwerben. Ein besonderes Highlight gab es noch im Feuerwehrhaus. Sebastian Käufl war an diesem Tag der einzige, der die Stufe VII des Wissenstest ablegte. Das bedeutet, dass er vom 12. bis 18. Lebensjahr die maximal erreichbare Stufe des Wissenstest der Jugendfeuerwehr gemacht hat. 

Nach Schlussworten von Julian Philipp, der besonders Stolz auf die gute Leistung aller Teilnehmer war und sich auch für die Teilnahme des diesjährigen Wissenstest bedankte, wollten auch Kreisjugendwart Spörl und KBM Dechant ihre lobenden Worte los werden. Spörl betonte vor allem, dass die Jugendlichen die dieses die Stufe I ablegten weiter dran bleiben möchten, denn für sie war der Wissenstest der Startschuss Ihrer Jugendfeuerwehrkarriere. Dechant bedankte sich für die stetige Weiterbildung in der Jugendfeuerwehr, denn diese Jugendlichen sind schließlich die Brandschützer, die sich morgen um ihre Sicherheit kümmern werden. 

Besonders froh war Dechant über die hohe Frauenquote die sich in den einzelnen Stadtgebieten abzeichnete. 38 von 112 Feuerwehranwärtern, die am Wissenstest teilgenommen hatten, waren Mädchen. Dies zeige, dass die Feuerwehr eben doch nicht nur für Männer bestimmt ist sondern auch Frauen Spaß am Löschen, Bergen, Retten und Schützen haben können. 


0 Kommentare