23.02.2017, 15:11 Uhr

Jahrespressekonferenz Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe auf Erfolgskurs – OP-Neubau für 24 Millionen Euro

Foto: AsklepiosFoto: Asklepios

"Ich habe vor wenigen Wochen die Leitung einer Klinik übernommen, die auf einem extrem hohen Niveau arbeitet und sich dort konstant weiterentwickelt." Das stellte Marius Aach, Geschäftsführer der Asklepios Orthopädische Klinik Lindenlohe, bei der diesjährigen Jahrespressekonferenz fest.

LINDENLOHE So hätten 2016 noch einmal mehr Patienten den Spezialisten in Lindenlohe ihr Vertrauen geschenkt. Um auch die Ausstattung der medizinischen Leistung anzupassen, werde gerade der OP-Bereich für 24 Millionen neu- und umgebaut.

Etwa 10.800 Patientinnen und Patienten haben im vergangenen Jahr die Sprechstunden aufgesucht, knapp 4.200 sind in Lindenlohe stationär behandelt worden. "Das allein ist natürlich eine positive Entwicklung", erklärt Aach. Für ihn zähle aber noch etwas anderes: die Fallschwere. "Unsere Auswertungen haben ergeben, dass immer mehr Menschen zu uns kommen, die an sehr komplexen orthopädischen Problemen leiden. Auch das zeigt, welch guten Ruf unsere Fachklinik nicht nur in der Region um Schwandorf, sondern auch weit darüber hinaus genießt." Vor allem drei Gründe sind es, die laut Aach entscheidend für den Erfolg der Klinik seien: die hohe Behandlungsqualität, die Spezialisierung der medizinischen Experten sowie die außergewöhnliche Ausstattung.

"Seit mehreren Jahren wird uns von unterschiedlichen Institutionen bestätigt, dass wir zu den führenden orthopädischen Einrichtungen in Bayern gehören", sagt der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Heiko Graichen. So habe das Magazin Focus die Klinik bereits mehrmals hintereinander als Top Nationales Krankenhaus Orthopädie ausgezeichnet. Das Portal www.qualitätskliniken.de bescheinigt dem Haus mit voller Punktzahl höchste Qualität ebenso wie der AOK-Krankenhausnavigator, der ferner eine überdurchschnittlich hohe Weiterempfehlungsrate von 85 Prozent ausweist.

Zudem werde das Haus regelmäßig als EndoProthetikzentrum der Maximalversorgung sowie von der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) rezertifiziert. „Daneben bekommen wir aber auch mit, dass sehr viele Patienten einfach auf Empfehlung von Freunden, Nachbarn oder Bekannten zu uns kommen. Das ist für uns eine der größten Auszeichnungen“, so Prof. Graichen.

Neue Behandlungsmethoden etabliert

Dass so ein Erfolg nicht ohne ein hochspezialisiertes Team möglich ist, führte Aach genauer aus. "Wir sind eine der wenigen orthopädischen Fachkliniken in ganz Nord- und Ostbayern, gehören dort zu den führenden und nähern uns langsam auch den großen Zentren an. Das geht nicht ohne medizinische Expertise auf höchstem Niveau." Weiter erklärt der Geschäftsführer: "Wir haben mit Prof. Graichen, der das Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung leitet, einen Leistungsträger, der bereits seit zehn Jahren im Haus ist und die Klinik als verlässlichen Partner etabliert hat." Sein Wissen gebe er nicht nur an sein eigenes Team weiter. Jedes Jahr kommen rund 50 interessierte Mediziner aus Frankreich, Italien, der Schweiz und Indien nach Lindenlohe, um ihm über die Schulter zu schauen. "Zudem wurde auch Prof. Graichen selbst bereits zum wiederholten Mal vom Focus als einer der besten Kniespezialisten Deutschlands ausgezeichnet." Um dem hohen Patientenaufkommen gerecht zu werden, hat die Klinik sein Team um zwei weitere Oberärzte aufgestockt.

Seit knapp drei Jahren ist PD Dr. Konstantinos Kafchitsas als Chefarzt für das Wirbelsäulenzentrum Oberpfalz verantwortlich und es ist ihm gelungen, dieses zu einer anerkannten Anlaufstelle nicht nur für Patienten zu machen. "Auch Neurochirurgen und andere Wirbelsäulenspezialisten schicken uns häufig Fälle zur weiterführenden Abklärung und Versorgung bei uns im Haus", so Aach. Das liege sicher auch daran, dass der mit dem Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulen Gesellschaft (DWG) ausgezeichnete Mediziner mit innovativen Methoden arbeite. "Seit vergangenem Jahr behandeln wir die Arthrose in den kleinen Wirbelkörpergelenken mit einer neuen minimalinvasiven Technik, sollte ein Eingriff nicht vermieden werden können", berichtet PD Dr. Kafchitsas.

Eine Behandlung, die stets den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht, darauf legt auch Dr. Markus-Johannes Rueth wert. Seit seinem Antritt als Chefarzt der Sportklinik Lindenlohe hat er einige neue Therapiemethoden eingeführt, die nur ganz wenige seiner Kollegen in Bayern anbieten. So zum Beispiel die Knorpeltransplantation, bei der der Knorpelschaden durch ein körpereigenes, in einem hochmodernen Labor gezüchtetes, Transplantat ersetzt wird. Ein ganz neues Verfahren ist die „Superiore Kapselrekonstruktion“ nach Mihata, die sogar deutschlandweit nur wenige einsetzen und die es ermöglicht, die Schulter so zu rekonstruieren, dass ein künstlicher Gelenkersatz vermieden werden kann.

OP-Neubau für 24 Millionen gestartet

"Auch der hervorragenden Ausstattung mit einem erweiterten Essensangebot, flächendeckend kostenfreiem Patienten-WLAN, elektronisch verstellbaren Betten und einem Multimediapaket für alle sowie die PRIVITA-Komfortstation für Privatpatienten und Selbstzahler haben zu dem guten Ruf der Klinik beigetragen", ergänzt Aach. Auf den Lorbeeren ausruhen wolle sich aber niemand: "Wir arbeiten medizinisch auf höchstem Niveau, bieten eine angenehme Atmosphäre, aber müssen jetzt auch in der technischen Ausstattung nachziehen, um unserem Anspruch, uns stetig weiter zu verbessern, gerecht zu werden“, erklärt Aach. „Deshalb investieren wir – mit großer Unterstützung durch den Freistaat Bayern – 24 Millionen in den OP-Bereich." Bereits vor wenigen Wochen sind die ersten Bagger angerollt, die Platz schaffen für fünf neue Hochleistungs-OP-Säle. Die Flächen der bisherigen drei OP-Säle werden für die Erweiterung und Modernisierung der Intermediate Care-Station (IMC) mit Aufwachraum gebraucht.


0 Kommentare