26.03.2014, 16:30 Uhr

Prüfbericht Unglaublich: Tebartz-van Elst baute sich ein Koibecken für 213.000 Euro

a:6:{s:7:"default";s:0:"";s:22:"fcms-article-id-235168";s:0:"";s:22:"fcms-article-id-235251";s:0:"";s:22:"fcms-article-id-263126";s:0:"";s:22:"fcms-article-id-283413";s:0:"";s:22:"fcms-article-id-229839";s:0:"";}

Unglaublich: Der Limburger Bischof hat sich wie ein absolutistischer Herrscher bedient, als er seinen neuen Wohnsitz plante. Ein Koi-Becken für 213.000 Euro ist dabei nur der Gipfel des Eisbergs.

LIMBURG Der Bischofssitz von Limburg ist eine Luxusbude geworden! Die Liste, die von der Prüfkommission zusammengestellt wurde, ließt sich wie für ein Domizil eines absolutistischen Herrschers. Ein zusätzlicher Keller kostete 75.000 Euro, ein "Garten der Stille" fiel mit 667.000 Euro zu Buche. Für ein Becken mit wertvollen Koi-Fischen, das zwei Meter tief ist und laut Prüfkommission "aufwändige Ausstattung" aufweist, musste das Bistum 213.000 Euro zur Verfügung stellen.

Allein der Austausch normaler Schalter durch Sensoren kostete 20.000 Euro. Der berühmt gewordene Adventskranz, den Tebartz-van Elst von der Decke hängen ließ, war mit 18.000 Euro geradezu günstig. Die Natursteinverkleidungen in einigen Räumen sowie auf sämtlichen Dachflächen beliefen sich auf 275.000 Euro. Eigentlich sollten die Fenster unter einer Million Euro kosten, doch der Bischof wünschte sich Fensterrahmen in Bronze – die kosteten dann 1,73 Millionen Euro.

Allein das Mobiliar, das sich Tebartz-van Elst anfertigen ließ, kostete 1,15 Millionen Euro – wertvolle Antiquitäten für 1,17 Millionen Euro kamen hinzu. Die Beleuchtung schlug mit 650.000 Euro zu Buche, weil sich der Limburger Bischof LED-Lichtlinien in die Böden einbauen ließ. Da war das Badezimmer, dessen Badewanne einige Berühmtheit erlangte, geradezu billig: Nur 37.000 Euro kostete es. Die Innentüren "von höchster Qualität" im Bischofssitz waren hingegen mit 490.000 Euro schon recht luxuriös.


0 Kommentare