20.10.2017, 13:03 Uhr

Feuerwehr Sebastian Schmaus aus Nittendorf zum Kreisbrandmeister ernannte

Foto: Landratsamt RegensburgFoto: Landratsamt Regensburg

Zum neuen Kreisbrandmeister für die Ausbildung und Betreuung der Freiwilligen Feuerwehren des KBM-Bezirks West 1 wurde Sebastian Schmaus aus Nittendorf ernannt.

LANDKREIS REGENSBURG Er übernahm das Amt von Michael Rasp (Undorf), der nach sechs Jahren als Kreisbrandmeister ausscheidet. Landrätin Tanja Schweiger überreichte im Beisein von Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer an Sebastian Schmaus die Ernennungsurkunde mit den Worten: "Herzlich willkommen in unserem Feuerwehrführungskräfte-Team und viel Erfolg bei Ihrer neuen Aufgabe als Kreisbrandmeister." Dem scheidenden Kreisbrandmeister Michael Rasp sprachen die Landrätin und Kreisbrandrat Scheuerer Dank für die geleistete Arbeit aus.

Sebastian Schmaus ist mit seinen 30 Jahren bereits ein erfahrener Feuerwehrdienstleistender. 2001 trat er in die Feuerwehr Eichhofen ein und wurde 2009 zum stellvertretenden Kommandanten gewählt. Ein Amt, das er 2012 wieder abgeben musste, da er von Berufs wegen in die Schweiz umzog. Auch dort engagierte sich Schmaus als Feuerwehrler und wurde stellvertretender Zugführer des Spezialistenzugs der Feuerwehr Altbüron-Großdietwil. An gleicher Stelle war er auch als Atemschutzträger eingesetzt. Nach seiner beruflichen Rückkehr in die Heimat übernahm er 2016 als verantwortlicher Ausbildungsleiter die MTA Grundausbildung (Basismodul) für Eichhofen, Haugenried und Schönhofen. Seit Februar 2017 ist Sebastian Schmaus wieder stellvertretender Kommandant der FeuerwehrEichhofen.

Sechs Jahre lang war der scheidende Kreisbrandmeister Michael Rasp für den KBM-Bezirk West 1 verantwortlich und damit für die 16 Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Nittendorf, Pettendorf, Pielenhofen und Sinzing. Kreisbrandrat Scheuerer bescheinigte ihm dabei hervorragende Arbeit im Bereich der Ausbildung. Er habe jährlich mehrere Großübungen organisiert, um seine Feuerwehren immer auf dem aktuellen Stand bei Einsätzen zu halten. Auch in der Jugendarbeit sei Rasp sehr engagiert gewesen. So sei die Leistungsprüfung für die Jugendlichen immer gemeinsam für die 16 Feuerwehren angeboten worden, was auf großen Zuspruch gestoßen sei. Zudem habe Michael Rasp bei mehreren schweren Einsätzen auf der Autobahn A3 die Feuerwehren hervorragend geführt und unterstützt. 


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