25.11.2013, 11:45 Uhr

Archivierungssoftware Regensburger Uni-Bibliothek bekommt ein digitales Langzeitgedächtnis

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Der Freistaat Bayern stattet als erstes Bundesland seine Hochschulen mit einheitlicher Software zur langfristigen Erhaltung digitaler Objekte aus.

REGENSBURG/BAYERN Aufgrund einer kürzlich geschlossenen Lizenzvereinbarung können die Bibliotheken aller staatlichen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern künftig digitalisierte Texte, Bilder und Internetseiten bis hin zu Forschungsdaten mit dem Archivierungsverfahren "Rosetta – Digital Preservation System" verwalten. Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle betont: "Die dauerhafte Bewahrung und Erschließung digitaler Wissensschätze ist eine große Herausforderung unserer Zeit. Den wissenschaftlichen Bibliotheken wächst dadurch ein neues Aufgabenfeld zu. Dabei unterstützen wir sie im Rahmen der Digitalisierungsinitiative der Bayerischen Staatsregierung nach Kräften."

"Rosetta" ist bereits seit 2009 von der Bayerischen Staatsbibliothek zusammen mit dem Leibniz-Rechenzentrum der Bayerischen Akademie der Wissenschaften erprobt und eingeführt worden. Zu den ersten Pilotanwendern im Hochschulbereich werden die Universitätsbibliotheken Augsburg, Bayreuth, Regensburg und Würzburg gehören. Sukzessive soll der Anwenderkreis dann ausgeweitet werden. Spezielle Kompetenzen und Dienstleistungen bringen die Verbundzentrale des Bibliotheksverbundes Bayern, das Leibniz-Rechenzentrum und die Hochschulrechenzentren ein.


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