31.03.2017, 10:14 Uhr

Mit "Zukunfts:Macher" die Mittelschulen in der Region stärken Fit für die Anforderungen einer modernen Arbeitswelt

Foto: Landratsamt Freyung-GrafenauFoto: Landratsamt Freyung-Grafenau

Insgesamt 26 Schüler-Teams von sechs Mittelschulen – darunter auch eine aus dem Landkreis Passau – beteiligen sich aktuell am Wettbewerb „Zukunfts:Macher“ im Landkreis Freyung-Grafenau.

FREYUNG-GRAFENAU Das Gemeinschaftsprojekt von Hans Lindner Stiftung und Regionalmanagement wird in diesem Schuljahr das erste Mal überhaupt auch in Freyung-Grafenau angeboten und soll Mittelschülerinnen und Mittelschüler in inzwischen insgesamt drei niederbayerischen Landkreisen zielgerichtet auf die Anforderungen der modernen Arbeitswelt vorbereiten. Freyung-Grafenaus Regionalmanager Stefan Schuster sieht in dem Projekt eine wichtige Möglichkeit, die Kompetenzen von Mittelschülerinnen und Mittelschülern noch besser in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Anlässlich der Jurysitzung für Freyung-Grafenau, die am Technologie Campus Freyung stattgefunden hat, sagte Schuster: „Die Absolventen unserer Mittelschulen werden mehr und mehr zur Basis der Fachkräftesicherung unserer Region. Junge Menschen, die die Mittelschulen besuchen, haben viele Stärken und Talente, die es zu stärken gilt. Gleichzeitig überzeugen die Zukunfts:Macher der Lindner Stiftung als Projekt mit einem Schwerpunkt auf mögliche Existenzgründung. Zahlreiche gute Beispiele zeigen, dass Freyung-Grafenau eine Region ist, in der kreative, mutige Gründer Erfolg haben und so auch dafür sorgen, dass immer wieder neue hochwertige Arbeitsplätze in der Region entstehen.“

Grundlegende Ziele der „Zukunfts:Macher“ sind darüber hinaus die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis, das Vermitteln marktorientierten Denkens und die Kontaktanbahnung zwischen Schule und Wirtschaft. Im Rahmen des Wettbewerbs formieren sich die Schülerinnen und Schüler zu Teams aus maximal drei Mitgliedern, planen und fertigen gemeinsam ein Werkstück mit Hilfe der schul- üblichen Werkzeugausstattung. Dazu entwickelt jedes Schülerteam zusätzlich einen möglichst realitätsnahen Kurz-Geschäftsplan zur fiktiven Vermarktung des hergestellten Produkts.

Ein Expertenteam aus regionalen Wirtschaftsvertretern, Mitarbeitern der Hans Lindner Stiftung und der Handwerkskammer hat nun die Werkstücke und Geschäftspläne der einzelnen Teams bewertet und eine Vorauswahl getroffen: Überzeugt haben die Jurymitglieder unter anderem eine Garderobe aus Granit, eine sich drehende Spaghetti-Gabel oder eine Handyhülle aus Holz. Die Gestalter dieser Werkstücke gehören zu den zehn besten Teams aus dem Landkreis, die sich nun Ende April abschließend mit Teams aus den Landkreisen Rottal-Inn und DingolfingLandau messen, wo die „Zukunfts:Macher ebenfalls angeboten werden. Den niederbayernweit besten Teams winken attraktive Geldpreise.


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