21.06.2016, 20:30 Uhr

Nightfever eröffnet die Maria-Hilf-Woche Bistum Passau steht ganz im Zeichen von Maria

»Die Mutter Gottes führt Regie in meinem Leben« - Bischof Stefan ruft Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau aus Foto: pbp»Die Mutter Gottes führt Regie in meinem Leben« - Bischof Stefan ruft Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau aus Foto: pbp

Vom 24. Juni bis 2. Juli findet die Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau statt.

PASSAU Zusammen mit vielen Gläubigen rief Bischof Dr. Stefan Oster SDB am 24. Mai in der Wallfahrtskirche Mariahilf die Maria-Hilf-Woche offiziell aus: „Schwestern und Brüder, mit großer Freude und im festen Vertrauen auf den Segen Gottes rufe ich, verbunden mit unseren Diözesanpatronen, dem Heiligen Valentin, dem Heiligen Maximilian und dem Heiligen Bruder Konrad und am heutigen Mariahilf-Tag zusammen mit der seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria die Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau aus. Gemeinsam schauen wir im Bistum Passau auf Maria, die große Fürsprecherin und Helferin der Christen, und rufen sie an mit dem vertrauenden Ruf: „O Maria hilf!“.

In seiner Verkündigung sagte der Bischof: „Diese Woche wird uns stärken im Bewusstsein, gemeinsam als Kirche von Passau unterwegs zu sein.“ Eine Besonderheit ist außerdem, dass sie im Heiligen Jahr beginnt, welches von Papst Franziskus ausgerufen wurde. Die Maria-Hilf-Woche wird künftig jedes Jahr stattfinden. Bischof Oster lädt in der Maria-Hilfe-Woche alle Gläubigen herzlich ein, „sich einzubringen und sich hineinnehmen zu lassen in die Begegnung mit dem Herrn auf dem Weg Mariens, der Helferin der Christen“.

Glaubensfest, Marienandachten, Glaubensbekenntnisse und mehr

Die Maria-Hilf-Woche wird bistumsweit vom 24. Juni bis 2. Juli gefeiert. In dieser Woche ist ein umfassendes Programm geplant, das Verbände, Pastorale Dienste und kirchliche Schulen, Ordensjubilare genauso wie ein großes Glaubensfest im Dom sowie feierliche Gottesdienste und Marienandachten in der gesamten Diözese umfasst.

Die Woche beginnt am Freitag, den 24. Juni, dem Hochfest der Geburt des Heiligen Johannes des Täufers, um 19.30 Uhr mit einer Eucharistiefeier, gestaltet als Nightfever – ein Glaubensgottesdienst – im Passauer Stephansdom. Die Maria-Hilf-Woche endet am Samstag, den 2. Juli. Da in diesem Jahr für das Bistum keine Priesterweihe gefeiert werden kann, soll an diesem Tag das Gebet um Geistliche Berufungen im Vordergrund stehen. Weitere Infos gibt es HIER.

Nightfever eröffnet die Maria-Hilf-Woche

Am 24. Juni wird die Maria-Hilf-Woche mit einem Glaubensfest „Nightfever“ im Stephansdom eröffnet. Diese Gebetsnacht, die bereits zum vierten Mal in Passau stattfindet, beginnt um 19.30 Uhr mit einer Heiligen Messe, der Bischof Dr. Stefan Oster SDB vorstehen wird. Ab etwa 20.30 Uhr steht der Dom allen Besuchern offen: egal ob sie nur kurz reinschauen, längere Zeit im Gebet vor dem Allerheiligsten verbringen wollen oder einfach nur die ruhige besinnliche Atmosphäre eines Nightfever-Abends im Kerzenlicht genießen wollen. Zu Nightfever gehört Musik genauso wie Glaubenszeugnisse. Eines wird der bekannte Musiker Paddy Kelly abgeben, der einige Jahre in einem Kloster gelebt hat, und im Dom über sein Leben als Christ sprechen wird. Dazu gibt es ruhige Musik von der Gruppe „Fresh“ und der „Jugend 2000“. Es werden auch Priester für Gespräch, Beichte und Segnung bereitstehen. Wer will kann von Mitgliedern der Charismatischen Erneuerung für sich beten lassen. Der Abend endet gegen 23.00 Uhr nach dem gesungenen Nachtgebet, der Komplet. Anschließend besteht noch die Möglichkeit die After-Nightfever-Party im Dominnenhof besuchen.

Historische Bedeutung für das Bistum

Die Feier der Maria-Hilf-Woche im Bistum Passau hat historischen Charakter. „Erstmals trägt das Bistum flächendeckend seine marianische Seele nach außen“, erklärt Organisator Domdekan und Seelsorgeamtsleiter Dr. Hans Bauernfeind. Diese Woche sammelt alle Orte, in denen Maria verehrt wird und führt sie zusammen. Ausgangspunkt ist die Klosterkirche Mariahilf ob Passau, weil dort Maria als Hilfe der Christen in besonderer Weise verehrt wird. Einbezogen sind auch alle Orte, die Maria gläubig in den Blick nehmen und den Menschen den Blick zu Christus zeigen.


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