06.06.2016, 17:10 Uhr

Dr. Gerhard Waschler auf Kompromisssuche mit Anwohnern Mobilfunkmast am Unigelände sorgt für Unmut

Foto: Stefanie StarkeFoto: Stefanie Starke

Die Anwohner der Passauer Innstraße sind über die geplante Errichtung eines Mobilfunkmasten am Rande des Universitätsgeländes nur wenig erfreut.

PASSAU Sowohl die Strahlenbelastung wie auch die Optik eines solchen Masten stoße den Anwohner gehörig auf, wie Matthias Götzer von der gegründeten Bürgerinitiative betont. Mit dem rund 20 Meter hohen Masten, mit zwei bis zu fünf Meter hohen Antennen, möchte die Deutsche Funkturm GmbH das Unigelände sowie einen Teil der Altstadt entsprechend versorgen, wie Erwin Walch, Kommunalbeauftragter für den Mobilfunk in Bayern von der Deutschen Telekom Technik GmbH, bei einem Ortstermin am Philosophensteig über die Innstraße verdeutlicht.

Auf Einladung von MdL Dr. Gerhard Waschler haben sich sowohl Anwohner, wie auch Vertreter der Universität, des Staatlichen Bauamtes, der Telekom und Oberbürgermeister Jürgen Dupper versammelt, um ungeklärte Fragen sowie Alternativ-Standorte zu diskutieren. „Als Landtagsabgeordneter für die Stadt Passau ist es wichtig, die kommunalen Anliegen der Bürger ernst zu nehmen und unterschiedliche Sichtweisen gemeinsam zu besprechen“, macht Waschler deutlich. Auch wenn er keine Versprechungen über den Ausgang des Termins machen könne, sei es wichtig, den jeweiligen Standpunkten entsprechend Gehör zu verschaffen.

Nach einer ausgiebigen Diskussion wolle man nun auch seitens des Staatlichen Hochbauamtes Passau und der Telekom weitere Standorte prüfen – in Frage komme eventuell auch eine Umsetzung im Bereich der Eisenbahnbrücke – „so wäre zumindest die optische Belastung entsprechend gemildert“, so der Abgeordnete abschließend.  


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