23.10.2017, 13:37 Uhr

Nach langen Bauarbeiten Bauarbeiten beendet: Freie Fahrt zwischen Aschau und Gars

Foto: Christa LattaFoto: Christa Latta

Seit März war die St 2352 zwischen Aschau und Gars gesperrt. Ab Dienstag, 24. Oktober, heißt es wieder: Freie Fahrt!

GARS / ASCHAU Die zwischen Gars am Inn und Aschau am Inn am Hochufer des Inns verlaufen- de St 2352 musste aufgrund erheblichen Hangabbrüche im Bereich Daumoos ausgelöst durch Starkregenereignisse seit März dieses Jahres für mehrere Mo- nate aus Verkehrssicherheitsgründen vollständig gesperrt werden.

Seitdem wurde der maßgebliche Bereich vom StBA Rosenheim umfangreich saniert. In einer ersten Phase wurde der straßennahe Bereich gesichert. Hierzu wurden die Auflockerungen und die torf- und holzhaltigen Auffüllung unterhalb der Fahrbahn entfernt und durch standfestes, wasserableitendes Material ersetzt und die bergseitige Oberflächenentwässerung erneuert. In diesem Zu- sammenhang wurde auch das anfallende Schichtenwasser aus dem Hang über Sicherstützscheiben unter der Straße zur Talseite abgeleitet. Des Weiteren wur- de der talseitige Fahrbahnrand durch einen Pfahlkopfbalken gesichert, der wie- derum durch senkrechte und zur Bergseite geneigte Anker gesichert wird. An- schließend wurde der Oberbau der Straße neu hergestellt und bergseitig durch einen Steinsatz gesichert. In den nächsten Tagen werden noch die Schutzplan- ken montiert, die Bankette hergestellt und die Baustelle im Bereich der Staats- straße St 2352 geräumt.

Damit kann die 1.Phase der Sanierungsarbeiten in Kürze abgeschlossen und die Straße am 24.10.2017 wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden.

In einer zweiten Phase – die bereits seit längerer Zeit angelaufen ist - wird der straßenferne Bereich, ebenfalls gesichert. Die Sanierung umfasst die Sicherung des Steilhangs bis zum Dammfuß am Rande des Innufers. Derzeit laufen die Arbeiten für die rückverankerte Holzankerwand am Dammfuß. Die Arbeiten hier- für werden noch mehrere Wochen (vsl. bis Ende November 2017) andauern. Sie haben auf die Verkehrssicherheit keinen Einfluss mehr, so dass sie der Ver- kehrsfreigabe nicht mehr entgegenstehen. Für die Sicherungsarbeiten fallen Kosten in Höhe von rd. 1,35 Mio. € an.


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