20.09.2019, 08:24 Uhr

„TOP-Unternehmen Niederbayerns 2019“ Landshuter Unternehmen setzen Akzente für die Zukunft

Regierungspräsident Rainer Haselbeck (li.), Bertram Vogel , Geschäftsführer des Niederbayern-Forums (2.v.li.), und Landrat Peter Dreier (re.) zeichneten drei Unternehmen aus dem Landkreis Landshut mit dem Preis „TOP-Unternehmen Niederbayerns“ aus. (Foto:  Bezirk Niederbayern)Regierungspräsident Rainer Haselbeck (li.), Bertram Vogel , Geschäftsführer des Niederbayern-Forums (2.v.li.), und Landrat Peter Dreier (re.) zeichneten drei Unternehmen aus dem Landkreis Landshut mit dem Preis „TOP-Unternehmen Niederbayerns“ aus. (Foto: Bezirk Niederbayern)

Mit der Auszeichnung ‚TOP-Unternehmen Niederbayerns‘ zeichnet der Verein Niederbayern-Forum e. V. gemeinsam mit den Landkreisen und kreisfreien Städten Firmen mit Hauptsitz in Niederbayern aus, die sich unabhängig von ihrer Größe und Branche durch Leistungskraft, Innovation und Engagement für die Heimatregion hervorgetan haben. Nun wurden drei Unternehmen aus dem Landkreis Landshut in der staatlichen Fachschule für Gartenbau am Agrarbildungszentrum Landshut-Schönbrunn des Bezirks Niederbayern ausgezeichnet.

LANDKREIS LANDSHUT „Unser Versprechen lautet: Niederbayern schafft Zukunft!“, sagte Regierungspräsident Rainer Haselbeck in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des Niederbayern-Forums und in Vertretung des ersten Vorsitzenden Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Diejenigen, die das tagtäglich tun, wolle man mit dieser Würdigung ins Licht der Öffentlichkeit rücken. „Und wir möchten damit der Tatsache Ausdruck verleihen, dass wir solche herausragende unternehmerische Leistung und solches Engagement für unsere Region in besonderer Weise anerkennen und wertschätzen.“ Dazu gehöre auch der Respekt vor der großen Verantwortung der Führungsebene für das Unternehmen selbst und für das Wohl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

„Sie sind die ersten Unternehmen in Landshut, die den Preis des Niederbayern-Forums erhalten“, hob Landrat Peter Dreier in seinem Grußwort hervor. Der Landkreis Landshut sei eine Wachstumsregion mit inzwischen fast 160.000 Einwohnern und rund 7.000 Unternehmen – vom kleinen Betrieb bis zum international agierenden Unternehmen. Dreier erläuterte außerdem die Herausforderungen, die der Landkreis zu bewältigen habe, aber gerne annehme, um dieser Entwicklung gerecht zu werden wie etwa der Ausbau der Infrastruktur.

Bertram Vogel, Geschäftsführer des Niederbayern-Forums, stellte das erste der ausgezeichneten Unternehmen vor: „Die Högl Garten GmbH beweist: Top-Unternehmen sind nicht nur in Ballungszentren oder Technik-Branchen zu finden“. Besonders engagiert sei der Garten- und Landschaftsbaubetrieb in Münchsdorf/Vilsheim im Bereich Ausbildung und in der Mitarbeitergewinnung und -Pflege, erläuterte Vogel. „Mit einer Ausbildungsquote von 30 Prozent ist die Firma Högl ein absolutes Vorbild“. Dafür sei das familiengeführte Unternehmen bereits vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit dem Staatsehrenpreis ausgezeichnet worden. Firmeninhaber Markus Högl: „Wir freuen uns sehr über diese Ehrung und hoffen, dadurch unseren Bekanntheitsgrad erweitern zu können.“

Im Anschluss würdigte Landrat Peter Dreier die PEFRA AG als weiteres niederbayerisches Top-Unternehmen im Landkreis. Das Unternehmen aus Eching/Weixerau sei spezialisiert auf die Entwicklung und Herstellung von Elektrofahrzeugen und Anhängern für den gewerblich-industriellen Bereich. Die Produktion ins Ausland zu verlagern, sei für PEFRA nie eine Option gewesen. Neben dem Bekenntnis zum Heimatstandort habe sich das Unternehmen Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben. „Die Firma hat die Gelegenheit am Schopf gepackt und deckt den Großteil des Strombedarfs der Produktion über eigens erzeugte, regenerative Quellen“, so Dreier weiter.

Sehr ausgeprägt sei auch die Bereitschaft, soziale Verantwortung zu übernehmen. So würden Menschen mit Handicaps bei PEFRA die Chance bekommen, sich zu beweisen und den (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben zu finden. „Menschen sind uns sehr wichtig. Und Menschen mit Behinderung leisten sehr viel für unser Unternehmen“, ergänzte Hans Kaltenhauser vom Vorstand der PEFRA.

„Die Region Landshut kann sich glücklich schätzen, solch starke Unternehmen bei sich zu wissen“, sagte Regierungspräsident Haselbeck bei seiner Laudatio auf den dritten Preisträger: die SPIE SAG GmbH in Ergolding – einer der in Deutschland führenden Service- und Systemlieferanten für Strom-, Gas- und Wassernetze sowie für Anlagen rund um die Erzeugung, Bereitstellung und Anwendung von Energien und Medien. Auch im Bereich Breitbandnetze stelle die SPIE SAG einen verlässlichen Partner für die Kommunen in der Region dar. „Mit ihren rund 630 Mitarbeitern am Standort gehört die SPIE SAG zu den größten Arbeitgebern sowohl im Markt Ergolding als auch im Landkreis Landshut und sorgt für sichere und zukunftsorientierte Ausbildungs- und Arbeitsplätze“, so Haselbeck. Dass viele Vereine und soziale Einrichtungen in der Region vom Unternehmen unterstützt werden, ergänze das Profil dieses heimatverbundenen „Big Players“. Dazu Markus Kopp, technischer Regionalleiter Süd-Ost: „Wir sind stolz darauf, den Preis als TOP-Unternehmen Niederbayerns zu erhalten. Es ist eine Anerkennung dafür, dass wir bei SPIE SAG unsere Werte tatsächlich leben.“


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