01.08.2018, 13:28 Uhr

Gleich zwei gesperrte Verkehrsadern Harlander-Knoten und Industriestraße sind ab 20. August komplett dicht!


Die Sommerferien haben begonnen – und auch die Fahrten zur Arbeitsstätte sind dementsprechend entspannter. Allerdings währt die Freude über freiere Straßen nur kurz. In zweieinhalb Wochen kommt‘s für die Berufspendler knüppeldick. Am 20. August beginnen die Bauarbeiten am Harlander-Knoten (B15 an der Flutmulde) und die damit verbundene Instandsetzung der B15 bis zum bereits sanierten Bereich südlich der Anschlussstelle Essenbach. Zeitgleich – auch am 20. August – starten die Sanierungsarbeiten der kompletten Industriestraße in Ergolding. Gute Ortskenntnisse und eine ausgeprägte Gelassenheit sind also in der zweiten Hälfte der Sommerferien gefragt.

LANDSHUT/ERGOLDING In der Industriestraße, der Kreisstraße LA52, geht dann bis zum 7. September nichts. Roland Wieser, Sachgebietsleiter Hauptverwaltung und Öffentlichkeitsarbeit: „Die Arbeiten werden in einem Abschnitt durchgeführt, wobei der Anliegerverkehr überwiegend aufrechterhalten bleiben kann. Außer wenn gerade Fräs- oder Teerarbeiten laufen.“ Die örtliche Umleitung ist über die Ahornstraße angedacht. Die Kosten belaufen sich auf rund 125.000 Euro. Die Harlander-Kreuzung ist aufgrund der Bauarbeiten bis zum 10. September komplett gesperrt. Die anschließende Instandsetzung der vierstreifigen B15 erfolgt unter Aufrechterhaltung einer Fahrtrichtung. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende November.

Diese Arbeiten umfassen eine grundlegende Instandsetzung der Harlander-Kreuzung, die Erneuerung der Asphaltdeck- und Asphaltbinderschicht des vierstreifigen Streckenabschnittes zwischen der Harlander-Kreuzung und südlich der Anschlussstelle Essenbach der A92 sowie die Erneuerung der Betonschutzwand im vierstreifigen Bereich der B15.

Die Umleitung des Verkehrs erfolgt über die Stethaimerstraße, Johannisstraße, Luitpoldstraße, Hofmark-Aich-Straße und dann über die Porschestraße zur Konrad-Adenauer-Straße. Aufgrund der Sperrung des Anschlussbereiches mit der B299 wird der Verkehr weiter über die Konrad-Adenauer-Straße zum Hascherkeller und von dort über die St2143 und die Kreisstraße LA26 zur B15 geleitet. Alternativ besteht die Möglichkeit, über die Konrad-Adenauer-Straße zur Anschlussstelle Landshut-Nord der A92 und von dort zur Anschlussstelle Essenbach zu gelangen.

Die anschließende Instandsetzung der vierstreifigen B15 erfolgt unter Aufrechterhaltung der Fahrtrichtung Regensburg. Der Verkehr in Fahrtrichtung Landshut wird dann über die Kreisstraße LA26, die St2143 und die B299 Konrad-Adenauer-Straße zur B15 umgeleitet.

Abschließend erfolgt im November dieses Jahres noch die Sanierung des kurzen zweistreifigen Streckenabschnittes der B15 zwischen dem Ende des vierstreifigen Abschnittes und dem bereits sanierten Bereich südlich der Anschlussstelle Essenbach.

Hierfür ist nochmal eine rund zweiwöchige Vollsperrung der B15 für beide Fahrtrichtungen erforderlich. Die Instandsetzung der B15 im vierstreifigen Streckenabschnitt ist aufgrund zahlreicher Netzrisse erforderlich. Zudem kam es nach der letzten Sanierung der Asphaltdeckschicht an heißen Sommertagen regelmäßig zu Blasenbildungen im Asphalt, die vor allem für Motorradfahrer ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Die Kosten für den Abbruch der Betonschutzwand und die Errichtung der Stahlschutzplanken im vierstreifigen Bereich der B15 betragen circa. 1,1 Millionen Euro. Die Instandsetzung der B15 auf einer Länge von rund 4,4 Kilometern kostet circa 3,7 Millionen Euro.


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