11.07.2018, 14:34 Uhr

Neben Landshut ist auch Altdorf dabei Endspurt zum Bauherrenpreis noch bis zum Montag

Die Stadt Landshut und in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem Markt Altdorf sind auf der Suche nach dem diesjährigen Bauherrenpreisträger. (Signum: Horst Rafler) (Foto:  Sigfried Degenbeck)Die Stadt Landshut und in diesem Jahr erstmals gemeinsam mit dem Markt Altdorf sind auf der Suche nach dem diesjährigen Bauherrenpreisträger. (Signum: Horst Rafler) (Foto: Sigfried Degenbeck)

Heuer ist es wieder soweit: Der Bauherrenpreis wird verliehen. Um die Vielfalt des alltäglichen Bauens und deren Qualität zu unterstützen und beispielhafte Zukunftsbauten hervorzuheben, hat die Stadt Landshut vor sechs Jahren den Bauherrenpreis, ein keramisches Signum, initiiert. Die Verleihung findet in einem dreijährigen Turnus statt, dieses Jahr zum dritten Mal.

LANDSHUT Erstmals mit dabei ist in diesem Jahr der Markt Altdorf. Seit April können sich Teilnahmeberechtigte – unter anderem private Bauherren, Architekten, Wohnungsunternehmen – deren abgeschlossene Bauvorhaben im Stadtgebiet oder im Markt Altdorf liegen, bewerben. Noch bis zum kommenden Montag, 16. Juli, haben interessierte Teilnehmer Zeit.

Ausgangspunkt der Bewertung durch eine Jury ist die architektonische beziehungsweise landschaftsgestalterische Qualität der zur Teilnahme eingereichten Bauvorhaben, ihre Planungs- und Baugeschichte. Das Spektrum der Betrachtung umfasst dabei die städtebauliche Qualität im Umgang mit dem öffentlichen und privaten Freiraum der Stadt, beginnend bei der Einfügung in die Umgebung, der gestalterischen Ausführung im Detail und im Ganzen bis hin zur funktionalen, wirtschaftlichen und energetischen Qualität des Baus.

Die Sitzung des Preisgerichts ist im September geplant. Eine abschließende Ausstellung und Dokumentation von 18. bis 28. Oktober wird anlässlich der Preisverleihung alle Bauvorhaben der engeren Wahl und im Besonderen die Preisträger vorstellen.

Teilnahmeberechtigt sind private Bauherren, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, Bauträger, Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten. Die Bauvorhaben müssen im Stadtgebiet Landshut beziehungsweise im Marktgebiet Altdorf liegen und abgeschlossen sein. Die Fertigstellung der Bauvorhaben aus dem Stadtgebiet muss weniger als fünf Jahre zurückliegen (Stichtag 1. Januar 2013). Nachdem der Markt Altdorf erstmalig an der Auslobung des Bauherrenpreises teilnimmt, muss die Fertigstellung der Bauvorhaben aus dem Marktgebiet Altdorf weniger als zehn Jahre zurückliegen (Stichtag 1. Januar 2008).

Eingereicht werden können alle Bereiche der baulichen Tätigkeit, beispielsweise Wohn- und Gewerbebauten, Sanierungen, Umbauten sowie Garten- und Landschaftsgestaltungen.

Die Bewerbungsunterlagen sind ausschließlich in digitaler Form via Daten-CD einzureichen. Sie setzen sich wie folgt zusammen: Beschreibung des Objekts, maximal eine DIN A4-Seite, maximal fünf Fotos und Eingabepläne des Objekts. Die Plandarstellungen können daher auch als Fotografie der Eingabepläne eingereicht werden. Texte sind als PDF- und Textdatei einzureichen, Bild- oder Plandarstellungen als JPG/PDF mit mindestens 100 DPI. Die Daten-CD soll an nachfolgende Adresse gesendet werden:

Für Bauvorhaben im Stadtgebiet: Stadt Landshut, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung, Johanna Sieber, Luitpoldstraße 29, 84034 Landshut. Informationen gibt es auch unter Telefon 0871- 881886 oder 881347.

Für Bauvorhaben im Markt Altdorf: Bauamt, Claudia Hauser oder Nicole Gaus, Dekan-Wagner-Straße 13, 84032 Altdorf. Informationen gibt es auch unter Telefon 0871-30330 oder 30335.

Eine Jury wird die Objekte, die in die engere Wahl kommen, vor Ort besichtigen.

Die Jurierung der eingereichten Teilnahmebeiträge wird in zwei Schritten geschehen. Das Preisgericht bestimmt zunächst aus der Zusammenschau aller Arbeiten eine engere Wahl der eingereichten Bauvorhaben. Planungs- und Baugeschichte der Bauvorhaben der engeren Wahl werden daraufhin eingehend durch das Preisgericht analysiert und diskutiert und die Projekte im Rahmen eines Ortstermins gemeinsam mit dem Bauherren besichtigt. Im Mittelpunkt dieser Besichtigung vor Ort steht das Gespräch zwischen Preisgericht und Bauherr. Es ist dabei vor allen Dingen der Bauherr, der auf einem Rundgang durch das realisierte Bauvorhaben führt und es vorstellt. Auf der Grundlage der Ortsvisite und des ausführlichen Planstudiums fällt das Preisgericht seine Entscheidung über ein oder mehrere Bauvorhaben, deren Bauherren mit dem Bauherrenpreis der Stadt Landshut ausgezeichnet werden.

Als Zeichen dieser Anerkennung erhalten die Preisträger den „Bauherrenpreis“, ein keramisches Signum, das die Funktion des Preispokals, der bestätigenden Urkunde, des Emblems und Gütesiegels in sich vereint und fortan das Bauwerk als Markenzeichen schmücken kann. Die Stadt Landshut und der Markt Altdorf sehen sich im Gegenzug in der Pflicht, die Akzeptanz und Reputation des Bauherrenpreises fachlich sicherzustellen und dessen angemessene öffentliche Publikation mit aller Energie zu fördern.

Das Signum wurde 2012 im Ergebnis eines künstlerischen Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit der Keramikfachschule geschaffen.


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