03.04.2017, 12:57 Uhr

Nach dem verpatzten Best Pairs-Auftakt reagiert das Speedwayteam Nicki Pedersen ist zurück im Trans MF Team

Wieder im gleichen Team: Martin Smolinski (li.) und Nicki Pedersen. Foto: Jeff DaviesWieder im gleichen Team: Martin Smolinski (li.) und Nicki Pedersen. Foto: Jeff Davies

Nicki Pedersen ist ins Trans MF Team für die Best Pairs-Serie zurückgekehrt. Jetzt steigen die Chancen auf eine Top-Platzierung.

ESSENBACH Wer hätte das gedacht? Der dänische Speedwaystar, aktuelle Europameister und dreifache Weltmeister Nicki Pedersen kehrt zurück in das Trans MF Pro Race Team und geht bereits im nächsten Rennen der Speedway Best Pairs Serie am 2. Mai im polnischen Gniezno an der Seite von Martin Smolinski und Leon Madsen für die Niederbayern auf Punktejagd.

„Nach dem letzten Platz zum Auftakt haben wir in vielen Gesprächen alles analysiert und sind zu dem Ergebnis gekommen, Nicki in das Team zurückzuholen. Er hat nicht lange überlegt und sofort seine Hilfe zugesagt“, erklärt Trans MF Boss Bernhard Muggenthaler. Der Däne feierte am Sonntag seinen 40. Geburtstag und soll mit seiner Routine und Klasse dazu beitragen, die angestrebten Ziele erreichen zu können. „Natürlich kann auch er nicht zaubern und viele Faktoren müssen passen. Aber ich denke unsere Vorgabe die „Top Fünf“, sind nun realistischer geworden“, so der Unternehmer über die Hintergründe des Wechsels.

Damit wird das Team beim Rennen in Gniezno aus den ACL-Cracks Martin Smolinski und Leon Madsen sowie Rückkehrer Nicki Pedersen bestehen. „Mark Riss fällt natürlich jetzt aus der Aufstellung, hat die Entscheidung aber auch verstanden. Er ist noch jung und dieser Wechsel hat ja nichts mit seiner Leistung zu tun,“ so Muggenthaler.

Mit der Aufstellung für das Finale am 25. Mai in Landshut möchte man sich trotz dieser Personalrochade in Essenbach aber noch nicht beschäftigen. „Wir schauen von Rennen zu Rennen und werden nach dem Lauf in Gniezno wieder alles analysieren. Erst dann wissen wir, wer von den vier Jungs in Landshut starten wird“, so Muggenthaler.


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