09.11.2016, 11:10 Uhr

Drogenhandel: Polizei nimmt Asylbewerberunterkunft ins Visier Schochkaserne in Landshut: Türen zu, Kameras an!

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Drogenfahnder haben die Asylunterkunft in der ehemaligen Schochkaserne im Visier. Sie hat sich zu einem Umschlagplatz für Drogen entwickelt. Erst vor wenigen Tagen gab es einen SEK-Einsatz. Jetzt greifen die Behörden durch. Ein Maßnahmenpaket wird geschnürt.

LANDSHUT Die Asylunterkunft in der Niedermayerstraße hat sich für die Drogenfahnder der Landshuter Kriminalpolizei in den letzten Monaten zu einem Brennpunkt entwickelt. Sogar Minderjährige wurden dort immer wieder mit Drogen versorgt.

Das bestätigte der Leiter der Landshuter Kriminalpolizei, Kriminaldirektor Werner Mendler, auf Wochenblatt-Anfrage. Auch der Einsatz von Spezialkräften im Rahmen einer Hausdurchsuchung in Auloh (siehe eigenen Bericht) steht wieder im Zusammenhang mit den Vorgängen in den ehemaligen Kasernengebäuden, die von der Regierung als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt werden. Derzeit läuft zudem ein Gerichtsverfahren gegen einen Bewohner (siehe eigenen Artikel), der dort mit Drogen in größerem Umfang gedealt haben soll.  „Seit Ende 2015“, so die Kripo, habe sich die Unterkunft in der Niedermayerstraße als Umschlagplatz vor allem für Haschisch und Marihuana herauskristallisiert.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Landshut, der Regierung von Niederbayern und der Stadt Landshut hat die Polizei jetzt einen ganzen Maßnahmenkatalog geschnürt, um dem Problem Herr zu werden. Seiteneingänge wurden dicht gemacht, sogar eine Kameraüberwachung soll es geben.

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