28.07.2018, 20:20 Uhr

Hunderte Flüge fielen aus Auslöserin des Chaos am Flughafen gefunden

Archivbild (Foto: Flughafen München)Archivbild (Foto: Flughafen München)

Das Terminal 2 war etwa fünf Stunden gesperrt worden, nachdem eine Frau in den Sicherheitsbereich eingedrungen war.

FLUGHAFEN Das Chaos am Flughafen wird noch bis morgen zu spüren sein, denn über 200 Flüge waren ausgefallen, nachdem der Flughafen komplett lahm gelegt wurde, um die Frau zu finden.

Dabei hatte diese wohl unabsichtlich für den „Ausnahmezustand“ gesorgt, unter dem Hunderte von Passagiere zu leiden hatten und haben.

Laut Bundespolizei-Pressesprecher Christian Köglmeier konnte die Frau mittlerweile identifiziert werden: es war eine ganz normale Reisende.

Den Behörden ist bekannt, wer die Frau ist und woher sie kommt. Sie befindet sich auf freiem Fuß.

Die Polizei hatte mit einem Foto aus einer Überwachungskamera nach der Verursacherin des großen Chaos gesucht.

„Aus bundespolizeilicher Sicht gibt es für uns keinen Anlass, gegen die Frau vorzugehen“, sagte Köglmeier im Bayerischen Rundfunk.

Ob auf die Frau Schadensersatzforderungen zukommen, entscheide letztlich das Luftamt Südbayern.

Ursache für die Situation war aber wohl „Fehlverhalten des Sicherheitspersonals.“

Die Regierung von Oberbayern sprach in einer Mitteilung bereits von einem „individuellen Versäumnis des Personals an der Sicherheitsschleuse.“

200 Flüge fielen aus, 60 hatten Verspätung, und laut Flughafen kommt es weiter zu Flugausfällen und Verspätungen.

Passagiere sollten sich bei ihrer Airline über den aktuellen Status ihres Fluges informieren.

Passagiere, deren Flug annulliert wurde, werden von den Airlines umgebucht.

Fluggäste mit Tickets auf innerdeutschen Flügen können auf die Deutsche Bahn ausweichen.

Die Bundespolizei verteidigte die folgenreiche Maßnahme, den Flughafen zu sperren:

„Passagiere, die in den Sicherheitsbereich gelangten, müssen vorher lückenlos kontrolliert werden. Geschieht das nicht, müssen entsprechende Maßnahmen anlaufen“.


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