22.04.2017, 11:48 Uhr

In der Fußball-Landesliga Elfmeter in der letzten Minute: SEF verliert

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Es war ein völlig ausgeglichenes Spiel zwischen dem SE Freising und dem SB Chiemgau Traunstein, mit einigen guten Gelegenheiten auf beiden Seiten.

FREISING Eigentlich ein typisches 0:0 oder 1:1. Doch die Freisinger verloren diese Landesliga-Begegnung mit 0:1. Durch einen Elfmeter in der letzten Minute. Osaro Aiteniora war an der rechten Strafraumgrenze etwas ungestüm zu Werke gegangen und der Schiedsrichter pfiff. Ob nun berechtigt oder nicht, etwas umstritten war diese Entscheidung allemal. „Blödheit muss bestraft werden“, schimpfte Trainer Michael Schütz, „so darf man in der letzten Minute nicht hingehen“.

Schütz hatte diesmal Sebastian Waas eine Chance gegeben und der hatte in der 9. Minute gleich eine Riesenchance, schoss aber knapp vorbei. Danach spielte sich das Geschehen hauptsächlich im Mittelfeld ab, die Abwehrreihen beider Mannschaften beherrschten die Gegner. Erst in der 43. Minute hatten dann auch die Traunsteiner eine gute Gelegenheit, die jedoch Stefan Wachenheim bravourös zunichte machte.

Auch nach der Pause blieb das Spiel ausgeglichen, wenngleich sich die Freisinger einige Male weit zurückdrängen ließen. Aber mit ihren Kontern blieben sie stets gefährlich. Ihre beste Chance hatten die Gäste in der 76. Minute, als ein Angreifer frei zum Schuss kam, doch Wachenheim konnte mit einer Fußabwehr klären. In der gleichen Minute stand Nick Günaydin vor dem Torwart, versuchte einen Lupfer, doch der geriet zu kurz.

Als dann alles schon an ein leistungsgerechtes Unentschieden glaubte, entschied der Schiedsrichter mit seinem Elfmeterpfiff die Partie. „Da fällt dir nix mir ein“, sagte ein erzürnter Schütz, „da rackert sich die Mannschaft 90 Minuten ab, und dann so was“. Bis dahin bescheinigte er seiner Elf ein tadelloses Spiel auf hohem Niveau, „es wäre ein tolles Unentschieden gewesen“.

Am kommenden Dienstag bestreiten die Freisinger schon wieder ein Spiel. Um 19.30 Uhr treten sie beim Lokalrivalen VfB Hallbergmoos an. Man habe Respekt vor dem Gegner, aber keine Angst. Die Hallbergmooser hätten ja schon mehrfach erklärt, am Ende der Saison vor Freising stehen zu wollen, „das werden wir verhindern“, so Schütz. Gegen Traunstein habe man schließlich gesehen, dass der SEF stark genug sei, jeden Gegner in seine Schranken zu verweisen.

Gegen Traunstein für den SEF im Einsatz: Stefan Wachenheim, Philipp Urban, Ilker Yildiz, Vitus Kirchberger, Osaro Aiteniora, Michael Schmid, Burak Özdemir (90. Jonas Mayr), Sebastian Waas (60. Nick Günaydin), Mesut Toprak, Andreas Hohlenburger, Sebastian Mihajlovic (80. Florentin Seferi).   


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