12.02.2018, 17:52 Uhr

Narrenschranne der Narrhalla Erding Kein verfrühter Kehraus

(Foto: Claudia Kruppa)(Foto: Claudia Kruppa)

Mehrere hundert Zuschauer trotzten dem Wetter

ERDING Auch wenn die zahlreichen Faschingsgäste am Schrannenplatz angesichts der mit Besen bewaffneten Prinzen im ersten Moment an einen verfrühten Kehraus gedacht haben mochten: Doch nein….weggekehrt wurden nur die auf der Bühne liegenden Konfetti, die vom vergnügten Kinderprinzenpaar Coco-Valentina I. und Jakob I., nach einer frei vorgetragenen, übermütigen Ansprache reichlich verteilt worden waren. Schließlich wollte im Nieselregen keiner eine unfreiwillige Rutschpartie auf der Bühne. Eine steile Vorlage für die Erwachsenen: Doch das Prinzenpaar Tabea I. und Max III. punktete mit dem charmant getanzten Walzer beim Publikum. Mit den Tanzgarden der Spielvereinigung Altenerding e.V. ging dann die Post so richtig ab. Höchst motivierte kleine Tänzerinnen und Tänzer begeisterten mehrere hundert Zuschauer und zeigten bewundernswert hohe Konzentration und Perfektion bei mitreißender Musik in phantasievollen Gardekostümen. Die Liebe zum Detail liegt der Trainerin Susann Mair und ihrem bewährten Team im Blut und trägt von Jahr zu Jahr in hohem Maße zur weit beliebten Narrenschranne bei. Auch die Einlage der Alt-Jungelfer begeisterte das Publikum: Sie präsentierten reichlich politischen (Spreng-)Stoff, vom Abriss der Freisinger Brücke über den des Mayr-Wirt bis hin zum fehlendn und überdies schwer bezahlbaren Wohnraum in Erding.

Nass waren übrigens dann alle geworden, Darsteller ebenso wie Zuschauer, aber die Narrenschranne war´s wert, bis zum Schluss dabei zu sein.