26.02.2019, 11:29 Uhr

Isarbrücke Niederviehbach Ein Mammutprojekt auf der Zielgeraden


Es ist ein Mammutprojekt des Landkreises: Der Neubau der Isarbrücke in Niederviehbach geht in großen Schritten voran. Bis Juli dieses Jahres wird die 7,4 Millionen Euro teure Maßnahme fertiggestellt. Das teilte Landrat Heinrich Trapp nach einer Baustellenbesichtigung mit Niederviehbachs amtierendem Bürgermeister Johannes Birkner und Vertretern der Baufirmen mit.

NIEDERVIEHBACH Derzeit laufen die Abbrucharbeiten. Die alte Brücke wird bis zur Flusssohle abgetragen. Danach kommt ein 18 mal 30 Meter großes Schwimmponton aus den Niederlanden zum Einsatz, von dem aus die Bohrpfähle für die Gründung der neuen Brücke in der Endlage hergestellt werden. Diese reichen 16 Meter in den Flussboden.

Während Fußgänger und Radfahrer die neue Brücke bereits nutzen können, muss der motorisierte Verkehr aktuell noch umgeleitet werden. „Sobald es die Witterung zulässt und die neue Brücke fertig asphaltiert ist, werden wir den Verkehr dort wieder komplett freigeben“, so Landrat Trapp. „Unser Ziel ist, die baustellenbedingten Behinderungen auf ein Minimum zu beschränken.“

Eine weitere Vollsperrung ist am Ende der Bauzeit vorgesehen, wenn die neue Brücke von der behelfsmäßigen in die endgültige Lage verschoben wird – vermutlich im Juni oder Juli. Kurz darauf wird die neue Isarbrücke in Niederviehbach feierlich eröffnet.

In den vergangenen 20 Jahren hat der Landkreis fünf Isarbrücken neu gebaut – nun folgt in Niederviehbach Nummer sechs. Mit 7,4 Millionen Euro wird dieser Brücken-Neubau im Vergleich zu den Isarbrücken in Gottfrieding-Ostumgehung, Gottfrieding, Loiching, Mamming und Teisbach der teuerste sein. 3,7 Millionen Euro der Kosten werden über Zuschüsse des Freistaates Bayern finanziert.

Die „alte“ Isarbrücke in Niederviehbach wurde im Jahr 1956 errichtet. Seit einigen Jahren galt dort eine Tonnagebeschränkung. Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als 16 Tonnen durften die Brücke nicht befahren.


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