11.04.2017, 14:11 Uhr

Mehr Aufmerksamkeit für die Pflege SPD-Gesundheitspolitikerin Ruth Müller besuchte Caritas Dingolfing

Treffen der Caritas-Vertreter mit SPD Politikerin in DingolfingTreffen der Caritas-Vertreter mit SPD Politikerin in Dingolfing

Caritas-Vertreter trafen sich mit SPD-Politikerin in Dingolfing zum Gespräch. Man bemühe sich auf Landkreisebene mehr Pflegestützpunkte einzurichten.

DINGOLFING Der Austausch vor Ort ist der Landshuter Abgeordneten Ruth Müller wichtig, deshalb nutzte sie die Gelegenheit zum Gedankenaustausch mit dem Geschäftsführer des Caritasverband Dingolfing-Landau, Daniel Schneider und Peter Zinsmeyer, der in der Fachstelle für pflegende Angehörige arbeitet. "Seit 17 Jahren bieten wir hier in der Region Pflegeberatung an" informierten die beiden Caritas-Vertreter die Landtagsabgeordnete, die im Ausschuss "Gesundheit und Pflege" tätig ist. Mit dabei waren auch die beiden Kreisräte Christine Trapp und Dr. Bernd Vilsmeier sowie Gerald Vilsmeier und Thomas Angersdorfer, um sich vor Ort über die Angebote der Caritas zu informieren. 150 Beratungen werden jedes Jahr in der Dingolfinger Griesgasse durchgeführt. Peter Zinsmayer stellte fest, dass die Angehörigen zwar teilweise sehr gut vorinformiert seien, jedoch ein großer Beratungsbedarf besteht, wenn Leistungen abgelehnt werden. Eine unabhängige Unterstützung ist in einer solchen Beratungssituation von größtem Wert für die Ratsuchenden. Gerade ältere Pflegebedürftige seien oft mit der Bürokratie und ihren Folgen überfordert. Zudem seien die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten von hauswirtschaftlichen Entlastungsleistungen und Pflegeleistungen oft schwierig zu durchschauen. Die SPD-Landtagsabgeordnete verwies hier auf die Bemühungen, flächendeckend Pflegestützpunkte auszubauen. Seit 2009 warte man hier auf die Umsetzung durch die Bayerische Staatsregierung, damit in jedem Landkreis ein qualifiziertes und objektives Beratungsangebot vorhanden sei. Denn nicht überall sei es so gut gelöst, wie in Dingolfing, stellte Müller fest. Die gesetzliche Einbindung der Kommunen bei der Etablierung der Pflegestützpunkte sowie die garantierte Unabhängigkeit bei der Beratung sind hier als wesentliche Eckpfeiler bei der Umsetzung auf Landkreisebene anzusehen.


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