20.04.2016, 10:34 Uhr

Am 30. April Der Blutkrebs kam zurück: Große Typisierungsaktion für Familienvater in Wallersdorf

Foto: AKBFoto: AKB

Eine Typisierungsaktion in Wallersdorf (Lkr. Dingolfing-Landau) soll dem an Blutkrebs erkrankten Helmut das Leben retten.

WALLERSDORF Helmut ist 39 Jahre alt. Als Ehemann und Vater zweier Töchter hat er ein ausgefülltes Leben. Doch bringt eine einfache Routineuntersuchung die harte Diagnose ans Licht: Helmut hat Leukämie.

Das war im Jahr 2009. Seitdem kämpft er mit der Krankheit. Anfangs greift eine Chemotherapie und Helmut scheint nach einer anschließenden Reha-Behandlung wieder in sein altes Leben zurückkehren zu können – als Familienvater und unverzichtbarer Mitarbeiter in seiner Firma. Doch seit 2014 hat sich seine Gesundheit wieder verschlechtert und im letzten Jahr wurde klar: Helmut hat einen Rückfall. Jetzt hilft nur eins: eine Stammzellenspende seines genetischen Zwillings.

Deshalb organisiert sein Arbeitgeber, die Firma Abel, gemeinsam mit der AKB (Aktion Knochenmarkspende Bayern) am Samstag, 30. April, in der Helmut-Wimmer-Halle in Wallersdorf (Lkr. Dingolfing-Landau) eine Typisierungsaktion. Von 12 bis 17 Uhr hat jeder zwischen 17 und 45 Jahren die Möglichkeit, sich registrieren zu lassen.

Helmut möchte nach über sieben Jahren Kampf gegen die Leukämie endlich wieder zurück ins Leben. Er weiß um die Verantwortung für seine Familie. Auch seine Hobbys will er wieder ausüben können.

Der Wallersdorfer Bürgermeister, Ottmar Hirschbichler, übernahm gerne die Schirmherrschaft und sagte seine Unterstützung zu. Dankenswerterweise steht der Spenderaktion auch die AKS (Aktion Knochenmarkspende Deggendorf), vertreten durch Dr. Müller und sein Team, wieder mit Tatkraft und „Manpower“ zur Seite.

Alles, was es für eine Regis-trierung in die Spenderkartei der AKB, also eine Typisierung braucht, sind eine winzige Menge Blut und ein paar Minuten Zeit. Jeder zwischen 17 und 45 Jahren kommt infrage, wenn er gesund und in körperlich guter Verfassung ist. Zur einfachen und fehlerfreien Registrierung bitte die Chipkarte der Gesundheitskasse mitbringen.

Wer aus Alters- oder Gesundheitsgründen selbst nicht mehr als Spender in Frage kommt, kann durch eine Geldspende helfen, damit die Kosten für die Typisierung getragen werden können.


0 Kommentare