18.02.2015, 09:28 Uhr

„Secret” kürt sie zu einer der besten Erotik-Autorinnen Deutschlands Heiß, heißer, Erotik-Königin Inka Loreen Minden: „Meine Muße ist ein Sadist”

Foto: Guido KarpFoto: Guido Karp

Das Wochenblatt verlost heiße Bettlektüre der gebürtigen Berchtesgadenerin, die zu einer der besten Erotik-Autorinnen Deutschlands gekürt wurde.

BERCHTESGADEN/MÜNCHEN Was für ein Hype um den Millionen-Bestseller „Fifty Shades of Grey“ und die aktuelle Kino-Premiere in Deutschland. Doch die Britin E. L. James ist bei weitem nicht die Einzige, die mit Erotik und speziell BDSM für Furore sorgt. Wer „Fifty Shades of Grey“ nichts abgewinnen kann, wird sicher am deutschen Markt fündig, nicht zuletzt wegen Inka Loreen Minden. Die 38-Jährige wurde vom Premium Casual Dating Portal „Secret“ zu einer der besten deutschen Erotik-Autorinnen gekürt. Das Wochenblatt sprach mit der gebürtigen Berchtesgadenerin.

Ihren bürgerlichen Namen – ein Anagramm aus Inka Loreen Minden – kennen die Wenigsten. Vielleicht ist Ihnen neben Inka Loreen, die Namen Lucy Palmer, Mona Hanke, Bailey Minx oder aber Loreen Ravenscroft untergekommen. Unter all diesen Pseudonymen verpackt die 38-Jährige („Lustpunkte“, „Forbidden dreams“, „Fucking Munich – Heiße Geschichten aus der Weltstadt mit Herz) prickelnde Erotik. Lange bevor an E.L. James zu denken war.

Dabei wollte die gelernte Zahntechnikerin eigentlich Jugendbücher schreiben. „Doch ohne mein Zutun verliebten sich die Helden meiner Geschichten ständig. Und zwar so, dass die Funken flogen. Bei einigen Szenen musste ich feststellen. Die sind nicht ganz jugendfrei“, wie die Autorin dem Wochenblatt gegenüber gesteht. Für das Verfassen ihrer Bücher, mittlerweile sind es über 40, habe „Fifty Shades of Grey“ keinen Einfluss. Nicht zuletzt, weil die 38-Jährige, die vor knapp 20 Jahren aus Berchtesgaden ins Münchner Umland zog, bereits lange vorher erfolgreiche Erotik-Autorin war.

Neid auf den Erfolg von E.L. James empfinde sie nicht. Ganz im Gegenteil: „Ich gönne ihr den Erfolg von Herzen, zumal sie auch dazu beiträgt, erotische Literatur aus der Tabu-Ecke in die Mitte der Gesellschaft zu etablieren“, so Inka Loreen. Ein untrügliches Zeichen: Inkas Erotik-Bücher sind inzwischen nicht nur in einschlägigen Erotikgeschäften, sondern auch in Supermärkten oder Buchhandlungen erhältlich. „Bei meinem letzten Besuch in Berchtesgaden habe ich zwei Titel von mir in der Bahnhofsbuchhandlung gefunden“, so die Bestseller-Autorin. Fand ich toll“, so Inka Loreen.

„Bin eine brave und treue Ehefrau“

In den vergangenen Jahren hat die Mutter eines 11-jährigen Sohnes bis zu 80 Stunden die Woche gearbeitet. Inzwischen sei es etwas weniger geworden. Was sie antreibt: „Ich schreibe über die Liebe. Es gibt nichts Schöneres. Und die Erotik gehört hier schließlich mit dazu. Das macht einfach Spaß.“ Dabei finden die meisten Abenteuer nur in ihrer Phantasie statt. „Seit 22 Jahren lebe ich meine große Liebe – und zwar als brave, treue Ehefrau.“ Wenn sie über SM oder BDSM schreibt, fragt sie Freunde und lässt sich von ihnen beraten. „SM muss man nicht leben, um darüber zu schreiben“, so die Autorin im Wochenblatt-Gespräch.

Schmunzeln muss sie über eine Schlagzeile einer Münchner Zeitung, als sie mit der Berchtesgadener SM-Szene in Verbindung gebracht wurde. „Ich glaub‘ gar nicht, dass es die überhaupt geben soll“, so Inka Loreen Minden.

Nur plumpes Rein-Raus ist mir einfach zu wenig

Und: In ihrem Schlafzimmer kämen weder Peitschen noch Handschellen zum Einsatz, um mit einem weiteren Vorurteil aufzuräumen. Maximal „Blümchen-SM“ werde praktiziert, wie sie erklärt. Die Auslegung ist der Phantasie eines jeden Lesers überlassen.

Ihr Rezept: Erotik von Frauen für Frauen

Ihr Erfolgsrezept? „Ich schreibe sehr emotional, möchte die Herzen der Leser berühren. Als ich vor neun Jahren mit dem Schreiben von Erotik begann, war mein Motto: Erotik von Frauen für Frauen, weil ich nicht dachte, dass Männer so gefühlvolle Texte mögen. Weit gefehlt, zu meiner Leserschaft zählen mittlerweile viele Männer, was mich sehr freut. Auch Männer wollen was fürs Herz, nicht bloß das plumpe Rein-Raus, sondern ebenfalls eine schöne Geschichte drumherum“, so die Erfolgs-Autorin. Wo findet Inka Loreen ihr scheinbar unerschöpfliches Reservoir an Ideen? „Meine Muse muss ein Sadist sein“, so die 36-Jährige. Vor allem in der Zeit vorm Einschlafen oder in der Nacht kommen die besten Eingebungen, die dann sofort in den Laptop geschrieben werden müssten.

Lassen Sie sich von Inkas Literatur fesseln und gewinnen Sie mit dem Wochenblatt Bettlektüre und Hörbücher!

Für die Wochenblatt-Leser hält Inka Loreen ein besonderes Schmankerl bereit: Wir verlosen fünf Erotik-Titel der Erfolgsautorin, davon zwei Hörbücher. Und so können Sie sich „fesseln“ lassen. Einfach bis Freitag, 27. Februar, 12 Uhr eine E-Mail an michael.kolpe@wochenblatt.de mit dem Stichwort „Inka Loreen Minden“ schicken. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.

Weitere Infos über die Autorin finden Sie unter www.inka-loreen-minden.de im Internet.


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