Logo auf dem Unterarm

Airbag-Brandmal: Das passierte auch einem Audi-Fahrer aus Niederbayern

13.10.2021 | Stand 13.10.2021, 14:45 Uhr

Eine Freundin hielt das eingebrannte Audi-Logo von Sebastian Eder 2017 in einem Selfie fotografisch fest. −Foto: Cindy Stieglbauer

Von Katarina Cavar

Das unfreiwillige „Airbag-Tattoo“ eines VW-Fahrers in Österreich hatte für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Nun hat sich ein Mann aus Niederbayern gemeldet, dem das gleiche passiert ist.

Es ist bereits vier Jahre her, dass der damals 24-jährige Sebastian Eder in einen Unfall bei Grub in Grafling (Landkreis Deggendorf) verwickelt wurde. Ein anderer Autofahrer war im Juni 2017 in einer Kurve auf die Gegenfahrbahngeraten und stieß mit Eders Audi zusammen. Eder blieb glücklicherweise größtenteils unverletzt - bis auf das rote Audi-Logo auf seinem Unterarm.



Genau so wie im Fall aus Österreich hatte der Airbag an Eders Auto das Audi-Logo am Lenkrad offenbar so stark erhitzt, dass sich dieses in den Unterarm des damals 24-Jährigen eingebrannt hatte. „Ich hab’ gedacht, dass das ewig bleibt“, erzählte Eder am Mittwoch im Gespräch mit der PNP. Er kann sich auch noch an die Schmerzen der Brandwunde damals erinnern.

„Mein Arzt hat gelacht“

Beim 22-Jährigen aus Österreich blieb zunächst unklar, ob seine Wunde je wieder vollständig verheilen wird. Sebastian Eder hatte damals Glück: „Es ist relativ schnell wieder abgeheilt“, erzählt er. Bereits nach zwei Monaten sei nichts mehr von dem Audi-Logo auf seinem Unterarm zu sehen gewesen.

Dass sich ein Autologo durch den Airbag so stark erhitzt, dass es den Fahrer bei einem Unfall derart verletzt, kommt offenbar nicht allzu oft vor. „Mein Arzt damals hat gelacht - er meinte, dass er so etwas noch nie gesehen hat“, sagt Eder. Auch er nimmt seinen damaligen Unfall, bei dem sein Audi einen Totalschaden erlitt, mit Humor: „Das war eh ein altes Auto, da war’s mir egal.“