Corona-Update

Inzidenzen in der Region steigen - Bayern über Bundesdurchschnitt

14.01.2022 | Stand 14.01.2022, 15:59 Uhr

−Symbolbild: dpa

Von Katja Elsberger

Die Corona-Inzidenz in Bayern steigt sprunghaft an. Der Freistaat liegt mit seiner Inzidenz seit Freitag wieder über dem Bundesdurchschnitt.





Leicht gestiegen ist die Inzidenz des Landkreises Passau, nämlich von 201,1 auf 211,4. Trotzdem steht der Landkreis Passau im bayernweiten Vergleich gut da. In der Region ist das die niedrigste Inzidenz. Die Inzidenz der Stadt Passau allerdings liegt bei über 400 und hat seit Donnerstag um 19 Zähler zugenommen. In Freyung-Grafenau, das am Donnerstag noch eine Inzidenz unter 200 hatte, stieg der Wert auf 214,4. Die Landkreise Passau und Freyung-Grafenau sind derzeit unter den fünf niedrigsten Inzidenzen in Bayern.

Während bayernweit ein Aufwärtstrend der Inzidenzen zu erkennen ist, sind die Zahlen der Landkreise Regen (-5), Altötting (-33) und Regensburg (-44) sowie der Stadt Straubing (-2) von Donnerstag auf Freitag gefallen.

Die höchste Inzidenz in der Region hat die Stadt Rosenheim mit 691,9. Seit Donnerstag ist die Inzidenz um 60 Zähler angestiegen. Auch im Landkreis Rosenheim liegt die Inzidenz bei über 600 (622). Die Stadt liegt laut RKI damit auf Platz acht der höchsten Inzidenzen in Bayern.

Alle aktuellen Entwicklungen in der Region lesen Sie in unserem Corona-Ticker. Die neuesten Corona-Daten aus den einzelnen Landkreisen sowie Statistiken zur Lage in den Kliniken finden Sie in unserer großen Datenübersicht.

Steigende Inzidenzen in ganz Bayern

Nicht nur Nieder- und Südostbayern haben mit steigenden Inzidenzen zu kämpfen. Der Trend betrifft den gesamtem Freistaat. Am Freitag meldete das RKI einen Wert von 473,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, was einem Plus von 52,9 seit Donnerstag entspricht. Seit Freitag liegt die Inzidenz Bayerns über dem bundesweite Durchschnitt von 470,6. In Bayern wurden 13.142 neue Fälle gemeldet. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle stieg um 43 auf 20.133.

Die höchsten Inzidenzen in Bayern gibt es derzeit im Landkreis Erding (753,8) und im Landkreis Lindau (748,0), gefolgt von der Landeshauptstadt München (718,2) und den Landkreisen Starnberg (708,6) und München (700,6).

Am niedrigsten waren die Inzidenzen am Freitag in den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz (112,4) und Coburg (166,3).

Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten dagegen weiter. Das DIVI-Intensivregister meldete am Freitagmorgen (Stand: 9.05 Uhr) 433 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung, die intensivmedizinisch behandelt wurden. 276 von ihnen mussten demnach invasiv beatmet werden.

Nach Angaben des LGL vom 13. Januar gibt es in Bayern derzeit 336 hospitalisierte Fälle. 443 der Intensivbetten sind demnach belegt. 282 der Patienten mussten invasiv beatmet werden. Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz liegt laut LGL bei 2,6.




Eine Übersicht über die Belegung der Intensiv-Betten in den einzelnen Kliniken in der Region finden Sie in unserer großen Daten-Übersicht




Die Inzidenz in den einzelnen Altersklassen zeigt bayernweit deutliche Unterschiede in Sachen Inzidenz auf:



Inzidenzen der Region im Überblick:

NIEDERBAYERN
- Stadt (438,8) und Landkreis Passau (211,4)
- Landkreis Freyung-Grafenau (214,4)
- Landkreis Rottal-Inn (296,4)
- Landkreis Deggendorf (319,7)
- Stadt Straubing (367,6) und Landkreis Straubing-Bogen (282,1)
- Stadt (457,1) und Landkreis Landshut (407,6)
- Landkreis Kelheim (353,4)
- Landkreis Dingolfing-Landau (391,8)
- Landkreis Regen (278,1)

SÜDOSTOBERBAYERN
- Landkreis Altötting (337,7)
- Landkreis Mühldorf am Inn (558,0)
- Landkreis Traunstein (415,2)
- Landkreis Berchtesgadener Land (306,6)
- Stadt (691,9) und Landkreis Rosenheim (622,0)

OBERPFALZ
- Stadt (542,5) und Landkreis Regensburg (366,0)
- Landkreis Cham (329,4)
- Stadt Amberg (368,6) und Landkreis Amberg-Sulzbach (281,6)
- Landkreis Schwandorf (259,3)
- Stadt Weiden (423,2) und Landkreis Neustadt/Waldnaab(285,3).