Vom Corona-Hotspot zum Vorbild

Inzidenz Null: Wie der Landkreis Tirschenreuth das geschafft hat

Landrat Roland Grillmeier sieht mehrere Gründe für die positive Entwicklung

10.06.2021 | Stand 11.06.2021, 5:12 Uhr

Ein Lichtblick nach langen Monaten im Lockdown: Der Landkreis Tirschenreuth hat die Inzidenz Null erreicht. Das Leben im oberpfälzischen Landkreis nähert sich langsam wieder der Normalität. −Foto: News5

Von Severin Höplinger

Vom Corona-Hotspot zum Vorbild: Am Donnerstag war der oberpfälzische Landkreis Tirschenreuth der erste in Bayern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von Null. Wie hat der Landkreis das geschafft?

Seit 59 Tagen liegt Tirschenreuth unter einer Inzidenz von 100 – auch damit ist der Landkreis bester in Bayern. Dabei war Tirschenreuth während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 der am stärksten betroffene Landkreis. Zeitweise wurde sogar die Stadt Mitterteich abgeriegelt. Auch von der zweiten Welle blieb Tirschenreuth nicht verschont. Unter anderem sorgte eine Mutation aus Tschechien für hohe Inzidenzen.

Tirschenreuths Landrat Roland Grillmeier ist der Meinung, dass die positive Entwicklung mehrere Gründe hat. So bezog das Landratsamt Tirschenreuth Firmen in die Präventionsmaßnahmen mit ein. Ein weiterer Faktor, der Tirschenreuth zugute kam, seien die zusätzlichen Impfdosen gewesen, die an die Grenzregionen verteilt wurden. Trotz der aktuell niedrigen Inzidenz bleibt Landrat Grillmeier aber skeptisch.

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