Showdown am Pulverturm

Trotz eigener Niederlage: Krefelder Sensation hält Straubing im Playoff-Rennen

16.04.2021 | Stand 16.04.2021, 22:17 Uhr

−Symbolbild: Bernd Thissen/dpa

Niederlage im letzten Vorrundenheimspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL):

Einen Ticker vom Spiel finden Sie am Ende des Artikels.

Die Straubing Tigers mussten sich am Freitagabend in einem lange ausgeglichenen Spiel gegen die Wolfsburg Grizzlys geschlagen geben. Die Gäste entführten die Punkte nach ihrem 4:2-Sieg, den sie mit zwei Treffern im Schlussabschnitt herausschossen. Die Hoffnungen auf den Viertelfinal-Einzug der Tigers sind aber nicht begraben, weil Nord-Schlusslicht Krefeld nach 14 Niederlagen in Serie völlig überraschend in Schwenningen gewann (6:5 n.V.).

Der niederbayerische DEL-Klub muss somit am Sonntag in Wolfsburg (Bully 14.30 Uhr) genauso viele Punkte holen wie die Schwenninger Wild Wings in ihrem Vorrundenfinale gegen Köln. Das heißt auch: Ein Sieg der Tigers in Wolfsburg, das praktisch für die Playoffs qualifiziert ist – das Viertelfinale gegen Süd-Gruppensieger Mannheim wäre perfekt.

Tigers starteten jeweils besser

Am Freitagabend hatten sich die Straubinger und ihre Gäste überwiegend neutralisiert. Die Tigers starteten jeweils besser und erzielten durch Topscorer Andreas Eder (7., im Powerplay nach Videobeweis) und Marcel Brandt (30.) zwei Mal den Führungstreffer, die die Gäste aus der VW-Stadt allerdings durch Anthony Rech in Überzahl (11.) und eine schöne Einzelaktion von Sebastian Furchner (35.) schnell egalisierten.

In ihrem eigentlichen Parade-Drittel, den letzten 20 Minuten, konnten sich die Gastgeber nicht mehr entscheidend durchsetzen und kassierten den zweiten Treffer von Rech (52.) sowie ein empty-net-goal von Spencer Machacek (60.). Damit holten die Tigers zum vierten Mal aus den letzten fünf Heimspielen keinen Sieg. Allerdings können sie mit einem Kraftakt auswärts am Sonntag trotzdem noch ins Viertelfinale einziehen – Krefeld sei dank.

Ticker vom Heimspiel am Freitagabend: