Corona-Krise

Entscheidung getroffen: Straubinger Freizeitspaß abgesagt

16.07.2021 | Stand 16.07.2021, 18:51 Uhr

−Symbolbild: dpa

Der für den August geplante „Straubinger Freizeitspaß“ wird laut der Stadt Straubing nicht stattfinden.



Aufgrund der aktuellen Empfehlungen des Bayerischen Gesundheitsministeriums für volksfestähnliche Veranstaltungen, die der Stadt Straubing erst seit wenigen Tagen vorliegen, hatten sich die Ausstellungs GmbH als Veranstalter, der Infektionsschutz der Stadt Straubing und das zuständige Gesundheitsamt nach intensivem Austausch auf folgenden Vorschlag verständigt: Im Gespräch waren ein Biergarten und Vergnügungspark auf einem gemeinsamen Veranstaltungsgelände, das aufgrund der zur Verfügung stehenden Veranstaltungsfläche eine gleichzeitige Höchstbesucherzahl von insgesamt 1100 Personen erlaubt hätte.

Bei der Berechnung der zulässigen Besucherzahl stützte man sich laut dem Straubinger Rathaus aufgrund der staatlichen Empfehlungen auf das Rahmenkonzept für touristische Dienstleister, das eine Mindestfläche von zehn Quadratmeter pro Gast vorgibt. Auf eine Testpflicht der Besucher hätte nach aktuellem Stand verzichtet werden können, sofern die Inzidenz in der Stadt Straubing weiter niedrig bleibt. Für das Gelände und die einzelnen Fahrgeschäfte hätte es ein umfangreiches Hygienekonzept gegeben, für den Biergartenbetrieb hätten die üblichen Auflagen in der Gastronomie, wie zum Beispiel Kontaktdatenerfassung der Gäste, gegolten.
Fest wäre nicht wirtschaftlich
Eine vielfältige und qualitativ hochwertige Veranstaltung kann nach Einschätzung des Veranstalters unter den infektionsschutzrechtlich notwendiden Auflagen jedoch nicht sichergestellt werden. Das eigentliche Ziel, nämlich der durch die Corona-Pandemie stark betroffene Schaustellerbranche eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit zu eröffnen, könne damit nicht erreicht werden, heißt es aus dem Rathaus. Die Rechts- und Infektionslage bis zum Veranstaltungstermin könne sich zudem noch ändern, damit würde die gesamte Planung unter dem Vorbehalt der Durchführbarkeit stehen. In Straubing haben sich die Verantwortlichen daher letztlich schweren Herzens für eine Absage entschieden.

− pnp