15.09.2020, 14:39 Uhr

Pläne in Straubing „Einen Christkindlmarkt in der gewohnten Form wird es in diesem Jahr nicht geben“

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Die Vorweihnachtszeit ist für den Einzelhandel eine der wichtigsten Phasen des Jahres. Die Stadt Straubing arbeitet daher in Kooperation mit der Webegemeinschaft und weiteren Partnern laufend daran, die Innenstadt gerade in dieser Zeit attraktiv zu gestalten.

Straubing. Auch in diesem Jahr wird unter Federführung des Stadtmarketings ein entsprechendes Konzept vorbereitet. Allerdings hat auch hier die Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Planungen. Einen Christkindlmarkt in der gewohnten Form wird es in diesem Jahr nicht geben. Man kommt damit auch einem Wunsch von Josef Stelzl nach, der seit vielen Jahren den Straubinger Christkindlmarkt durchführt. „Ein Christkindlmarkt mit den Auflagen des Infektionsschutzes ist wirtschaftlich nicht darstellbar.“

Bei der Stadtverwaltung hat man Verständnis für Stelzls Vorbringen: „Sepp Stelzl, den wir als zuverlässigen Partner bei der Veranstaltung des Christkindlmarkts sehr schätzen, hat seine Argumente plausibel dargelegt. Wir tragen diese Entscheidung daher selbstverständlich mit,“ erklärt Oberbürgermeister Markus Pannermayr.

„Mit der Winterbeleuchtung und verschiedenen anderen bestehenden Aktionen konnten wir schon bisher zu einer stimmungsvollen Atmosphäre in der Innenstadt beitragen,“ erläutert Stadtmarketing-Manager Matthias Reisinger. Statt des Christkindlmarkts wird es voraussichtlich über den Theresienplatz verteilt ein vielfältiges Angebot an Verkaufsständen geben. Weitere Details hierzu werden demnächst bekanntgegeben.

„Leider beschränkt Corona bayernweit die Möglichkeiten für Veranstaltungen. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir in Zusammenarbeit mit unseren Partnern Straubing auch heuer in der Vorweihnachtszeit attraktiv präsentieren können“, so Oberbürgermeister Markus Pannermayr. „Zudem wollen wir zumindest einem Teil der ansonsten auf dem Christkindlmarkt vertretenen Beschicker eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit eröffnen.“


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