23.01.2020, 19:42 Uhr

Der Tod mag den Birnbacher nicht Wiesenfeldener Volkstheater spielt den „Boandlkramerblues“

Aktuell wird in Wiesenfelden fleißig geprobt. (Foto: Westenhuber)Aktuell wird in Wiesenfelden fleißig geprobt. (Foto: Westenhuber)

Das Wiesenfeldener Volkstheater hat es sich zur Aufgabe gemacht, Volkstücke der gängigen Theaterliteratur zur Aufführung zu bringen. Abendfüllend wurden bisher aufgeführt: „A Rua is‘ Bua“, „Die Raubritter vor Wiesenfelden“, „Bunt durch die Zeit“ mit Werken von Hans Sachs, Karl Valentin und Loriot, die Werke von Ludwig Thoma: „Magdalena“,„Die kleinen Verwandten und „Erster Klasse“, sowie „Da z‘brocne Kruag“, eine Adaption in bayerischer Sprache nach Heinrich von Kleist.

WIESENFELDEN Beim „Boandlkramerblues“ zeigt sich folgende Gegebenheit: Ausgehend von dem bekannten Stück „Der Brandnerkaspar und das ewige Leben“ nach der Erzählung von Franz von Kobell erzählt der Autor Roland Beier die Dinge etwas anders: Statt den Tod um zusätzliche Lebensjahre zu betrügen, will die Hauptfigur hier nichts sehnlicher, als endlich in den Himmel zu kommen. Isidor Birnbacher „mog nimmer“: Nachdem der letzte verbliebene Freund zu Grabe getragen ist, sieht er seinen Lebenstrieb erloschen. Zum Glück erscheint der Boandlkramer bei ihm – doch er will nicht ihn, sondern seine Frau mitnehmen! Jetzt setzt Isidor allerlei List und so manche Flasch Schnaps ein, um endlich auch in den Himmel zu kommen. Er hat jedoch kein Glück…..

Das Stück wird auch musikalisch untermalt. Das lustige Theater wird am Samstag, 29. Februar 2020 um 19 Uhr, am Sonntag, 1. März 2020 um 14 Uhr und am Samstag, 7. März 2020 um 19 Uhr jeweils im Bürgersaal in Wiesenfelden aufgeführt. Vor der Vorstellung und in der Pause werden kulinarische Leckereien angeboten.

Eintrittspreis: 8,- €. Kartenreservierungen ab sofort über den Dorfladen,

Falkensteiner Straße 23, Telefon 09966/ 1337.

Kartenkauf ist vor Vorstellungsbeginn auch an der Abend- bzw. Tageskasse

möglich.


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