03.08.2018, 17:42 Uhr

Gäubodenvolksfest 2018 Wichtige Hinweise der Stadt Straubing zum Thema Sicherheit


Sicherheitskonzept fürs Straubinger Gäubodenfest 2018 wurde teilweise modifiziert

STRAUBING Die Straubinger Ausstellungs- und Veranstaltungs GmbH, die örtliche Polizeiinspektion, Feuerwehr, Hilfs- und Rettungsdienste sowie die Ordnungsbehörden der Stadt Straubing haben sich auch in diesem Jahr sorgfältig und verantwortungsvoll mit dem Thema Sicherheit auf dem Gäubodenvolksfest und der Ostbayernschau auseinandergesetzt.

Das Sicherheitskonzept für die Veranstaltung sei in den letzten Jahren permanent weiterentwickelt worden, betonen die Verantwortlichen übereinstimmend. Man habe sowohl personell als auch infrastrukturell einen hohen Ausstattungsstandard erreicht. Dennoch arbeite man intensiv daran, die Sicherheitsvorkehrungen weiter zu optimieren.

Großen Wert legt man dabei auf die reibungslose Kommunikation untereinander. Bereits im Vorfeld werden Zuständigkeiten klar geregelt. Dabei profitiert man davon, dass nahezu alle Beteiligten auch bei anderen Anlässen routiniert zusammenarbeiten.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr lobt die positiven Erfahrungen der letzten Jahre: „Veranstaltungsorganisation und Einsatzkräfte zeigen große Kompetenz und hohes Engagement in ihrer Arbeit. Sie wägen Risiken sorgfältig ab und haben bisher immer konsequent, aber auch sensibel und der jeweiligen Situation angepasst agiert.“ Basis des Sicherheitskonzepts bleibt das in den letzten Jahren entwickelte mehrstufige Kontrollsystem mit entsprechendem Personaleinsatz sowohl bei der Polizei als auch bei den privaten Sicherheitsdiensten. Die Kapazitä-ten werden dabei an die jeweils erwarteten Besucherströme angepasst. Die Überwachung beginnt bereits im Umfeld des Veranstaltungsgeländes, stichpunktartige Kontrollen an den Eingängen, auf dem Festplatz und in den Festzelten werden wieder ergänzend durchgeführt. Auch die bereits bekannten selektiven Taschen- und Personenkontrollen bleiben bestehen. In diesem Zusammenhang weisen die Veranstalter darauf hin, nach Möglich-keit auf die Mitnahme von Rucksäcken oder größeren Taschen zu verzichten. Die Festordnung verbiete zudem das Mitführen von Waffen sowie das Mitbringen von Hunden (außer anerkannten Begleithunden) und Getränkebehältern aus zerbrechlichem oder hartem Material.

„Diese Maßnahmen dienen der Sicherheit aller Beteiligten“, so Oberbürgermeister Markus Pannermayr. „Ich bin daher sehr froh, dass die Besucherinnen und Besucher in den letzten Jahren mit großer Akzeptanz auf die Kontrollen reagiert haben.“

Weiterhin eine große Rolle spielen Regelungen zu Zugang und Zufahrt zum Festgelände. Zufahrtsberechtigungen werden bereits im Vorfeld intensiv geprüft, um die Kontrollen während der Veranstaltung zu optimieren: Mit der im letzten Jahr eingeführten weitgehenden Trennung von Personen- und Lieferverkehr auf den Besucherstraßen habe man gute Erfahrungen gemacht. Besucher werden gezielt zu den einzelnen Eingängen hingeführt, an denen neben der bekannten Ausstattung mit Pförtnercontainer und Absperrschranken an ausgewählten Stellen Einfahrtssicherungen mit Betonteilen und mobilen Pollern installiert werden. Punktuell ausgebaut wurde die Beleuchtungssituation, daneben setzt man auf die bekannte Videoüberwachung auf dem Festgelände und in der Innenstadt. Zur Verbreitung von Warnhinweisen wird man verstärkt über die sozialen Medien kommunizieren, die im Bedarfsfall neben netzunabhängigen Einrichtungen wie Lautsprecherdurchsagen zum Einsatz kommen.

Das Gäubodenvolksfest soll seinen Charakter als traditionell offenes Fest behalten. Eine hundertprozentige Sicherheit könne dabei niemand garantieren.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr stellt abschließend fest: „Alle Stellen, die in die Veranstaltungsorganisation und die Einhaltung der Sicherheit involviert sind, zeigen hohe Sensibilität im Umgang mit den Risikofaktoren einer solchen Großveranstaltung. Aufbauend auf einer guten Ba-sis, wurde das Sicherheitskonzept nochmals geprüft und in einzelnen Punkten modifiziert.“ Das Straubinger Gäubodenvolksfest soll auch in diesem Jahr ein friedliches und gastfreundliches Fest werden. Die Verantwortlichen sehen sich dafür gut gerüstet.


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