10.12.2020, 14:32 Uhr

5.000 Euro Stiftungsrat der Helmut-und-Käthe-Drexler-Stiftung spendet an den Förderverein Porzellanikon

Rosemarie Döhler, Vorsitzende des Fördervereins Porzellanikon Selb und Hohenberg an der Eger e. V.; Rainer Kropf, Vorsitzender des Stiftungsrates der Helmut-und-Käthe-Drexler-Stiftung. Foto: Andreas Gießler/PorzellanikonRosemarie Döhler, Vorsitzende des Fördervereins Porzellanikon Selb und Hohenberg an der Eger e. V.; Rainer Kropf, Vorsitzender des Stiftungsrates der Helmut-und-Käthe-Drexler-Stiftung. Foto: Andreas Gießler/Porzellanikon

Am Mittwoch, 9. Dezember, um 11 Uhr, trafen sich im Porzellanikon – Staatliches Museum für Porzellan, Selb und Hohenberg an der Eger, Rainer Kropf, Vorsitzender des Stiftungsrates der Helmut-und-Käthe-Drexler-Stiftung; Ursula Kropf, Mitglied des Stiftungsrates; Rosemarie Döhler, Vorsitzende des Fördervereins Porzellanikon Selb und Hohenberg an der Eger e. V.; Anna Dziwetzki, Direktorin des Porzellanikons und Wolfgang Schilling, Hauptkurator und Leiter des Referats Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, Dokumentation, Porzellanikon.

Selb/Hohenberg an der Eger. Der Grund des Zusammentreffens war für den Förderverein sehr erfreulich: Der Stiftungsrat der Helmut-und-Käthe-Drexler-Stiftung übergab dem Förderverein Porzellanikon Selb und Hohenberg an der Eger e. V. eine großzügige Spende in Höhe von 5.000 Euro. Rosemarie Döhler würdigte das Lebenswerk von Helmut Drexler, der jahrzehntelang als Porzellanmaler bei Rosenthal tätig war: „Er war ein Mann mit Erfindergeist, es war immer spannend mit ihm; Neuem stand er offen gegenüber und sein Mut zur Kreativität war ungebremst“. „Ich bin fasziniert von seiner Kunst als auch von seinem Wesen“, so Döhler weiter. In diesem Zusammenhang dankte sie dem Porzellanikon, das dem Künstler Raum für seine Kreativität gegeben hat. Dadurch wird seine Kunst, sein Schaffen und Wirken auch in Zukunft erhalten bleiben.

Rainer Kropf erwähnte den Gründungstag der Stiftung im Jahr 2007 mit dem Ziel der Erhaltung des Lebenswerkes von Helmut Drexler. Darunter fallen auch drei Dauerausstellungen im Porzellanikon. Die beiden Dauerausstellungen „Glanzlichter“ und „Weiße Oase“ sind am Standort Selb präsentiert, während die Dauerausstellung „Leidenschaft für Porzellan“ in Hohenberg an der Eger zu sehen ist. „Die Stiftung soll es ermöglichen, so vielen Menschen wie möglich zu zeigen, was aus Porzellan gefertigt werden kann. Die Porzellankunst in Verbindung mit der Porzellanindustrie in der Region soll durch die Drexler-Stiftung immer präsent bleiben“, führte Rainer Kropf weiter aus.

Nach Zustimmung aller Stiftungsratsmitglieder gibt es keinen passenderen Empfänger für die Spende als den Förderverein Porzellanikon Selb und Hohenberg an der Eger e. V., der ja eng mit dem Porzellanikon verbunden ist. Kropf betonte nochmals, dass die Stiftung eine Herzensangelegenheit des Ehepaars Drexler war und aus deren eigenen finanziellen Mitteln gestemmt wurde. Die Spende soll dazu dienen, das Porzellanikon bei notwendigen Umbauten oder Erneuerungen der Ausstellungen zu unterstützen. „Aktuell ist geplant, die Ausstellung „Glanzlichter“ noch glanzvoller herauszuarbeiten“; auch Exponate sollen ausgetauscht werden, um die Ausstellung im Besonderen für die vielen Besucher, die von Drexler begeistert und fasziniert sind, laufend interessant zu halten“, informierte Anna Dziwetzki. „Besonders begeistert mich, das Helmut Drexler auch fremden Kulturen, Religionen und exotischen Themen gegenüber aufgeschlossen war“, schwärmt Dziwetzki weiter. „Helmut Drexler war dem Porzellanikon viele Jahrzehnte verbunden“, ergänzte Wolfgang Schilling und betitelte den Künstler als einen experimentierfreudigen Weiterentwickler, der dem Porzellanikon ein wahres Schatzkästchen mit über 1.000 Exponaten hinterlassen hat.

Für die Zukunft sind verschiedene Werbeaktionen und eventuelle Wanderausstellungen mit Werken von Helmut Drexler geplant, die ersten Gespräche laufen bereits.


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