30.01.2020, 09:00 Uhr

Vielfältiges Programm Am 15. März startet das 16. Kindertheaterfestival in Amberg

Lust auf das 16. Amberger Kindertheaterfestival machten Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturamtsleiter Reiner Volkert, der Leiter der Stadtwerke Prof. Dr. Stephan Prechtl, Katja Körtge vom Kulturamt und Kulturreferent Dr. Fabian Kern. (Foto: Susanne Schwab/Stadt Amberg)Lust auf das 16. Amberger Kindertheaterfestival machten Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturamtsleiter Reiner Volkert, der Leiter der Stadtwerke Prof. Dr. Stephan Prechtl, Katja Körtge vom Kulturamt und Kulturreferent Dr. Fabian Kern. (Foto: Susanne Schwab/Stadt Amberg)

„Vorhang auf und Bühne frei!“ heißt es auch heuer wieder in der Woche vom 15. bis zum 20. März. Einmal mehr regieren in dieser Zeit die Kindertheaterensembles im Jugendzentrum Klärwerk und Kids ab drei Jahren sind eingeladen, sich von den Ereignissen auf der Bühne in die Welt der Fantasie entführen zu lassen. Zum 16. Mal findet das Kindertheaterfestival, kurz „KIT“, in Amberg statt, um den Jüngsten anhand qualitativ herausragender Darbietungen zu demonstrieren, wie viel Spaß und Unterhaltung gutes Theater bereithalten kann.

AMBERG Oberbürgermeister Michael Cerny, Kulturreferent Dr. Fabian Kern, Kulturamtsleiter Reiner Volkert und Katja Körtge vom Kulturamt sowie der Geschäftsführer der Stadtwerke Amberg Prof. Dr. Stephan Prechtl machten jetzt neugierig auf das Programm, das wie immer vom städtischen Kulturamt zusammengestellt wurde, von der Kultur- und Sportstiftung der Stadtwerke unterstützt wird und mit einer bunten Vielfalt aus Schauspiel und Figurentheater, Poesie und Musik, Märchen und Komik aufwartet. Dabei stehen auch in diesem Jahr die teilnehmenden Ensembles unter strenger Beobachtung. Eine von der Leiterin des Handpuppentheaters im Kulturstadel Elisabeth Kraus geleitete und mit Schul- sowie Kindergartenkindern besetzte Jury entscheidet darüber, wer seine Sache am besten macht und vergibt dazu Punkte an die einzelnen Theatergruppen und ihre Beiträge. Das Ensemble mit den meisten Stimmen gewinnt schließlich den Wanderpreis KIT und darf damit nicht nur im nächsten Jahr zurückkommen, ihm wird bei dieser Gelegenheit auch die kleine Version des in der Stadtbibliothek ausgestellten „großen KIT“ überreicht. Dabei handelt es sich um eine Glasfigur, die auf einem Entwurf des renommierten Künstlers Otmar Alt basiert und von dem Amberger Glasbläser Xaver Hofmeister hergestellt wurde.

Im letzten Jahr war dies das Kinder- und Familientheater „Coq au Vin“ aus Berlin, dem der Preis zu Beginn des Kindertheaterfestivals am Sonntag, 15. März, überreicht wird. Außerdem wird das Ensemble um 14 Uhr und um 16 Uhr sein Stück „Der furiose Küchenzirkus“ nochmals aufführen, das aus Tanz-, Clownerie- und Akrobatikelementen besteht und für Kinder ab vier Jahren geeignet ist. Im weiteren Verlauf der Veranstaltungswoche werden von Montag bis Freitag täglich jeweils drei Aufführungen gezeigt. Die Vormittagsvorstellungen beginnen um 9 und 11 Uhr und bleiben den Grundschulen sowie den Kindergärten vorbehalten. Tickets für die Nachmittagsvorstellungen um 16 Uhr hingegen stehen allen theaterbegeisterten Kindern und ihren erwachsenen Begleitern im freien Verkauf zur Verfügung. Eintrittskarten für die Vormittagsvorstellungen sind ab Dienstag, 4. Februar, Tickets für die Nachmittage ab Dienstag, 11. Februar, erhältlich. Der Eintritt kostet unverändert fünf Euro pro Kind und sechs Euro für Erwachsene. Die Karten können in der Tourist-Information am Hallplatz, unter der Telefonnummer 09621/ 101233, per Fax an 09621/ 101863 oder per Mail an tourismus@amberg.de erworben werden.

Auch in diesem Jahr lädt Dorothe Pfeiffer im Rahmen des Kindertheaterfestivals zu einem Workshop in ihre Werkstatt für Kinder ein. Am Samstag, 21. März, werden von 10.30 Uhr bis 12.30 Uhr, gemeinsam „Meerjungfrauen und andere Unterwasserwesen“ gebastelt. Außerdem öffnet das JuZ-Café des Klärwerks zur Preisübergabe am Sonntag, 15. März, von 13 bis 17 Uhr seine Pforten, um die Gäste mit Kaffee und Kuchen sowie alkoholfreien Getränken zu bewirten. Insgesamt werden im Rahmen des Festivals sechs verschiedene Stücke zu sehen sein. Nach der Aufführung des Siegers von 2019 zum Auftakt stehen ab Montag, 16. März, die neuen Wettbewerbsbeiträge auf dem Programm. Als erstes ist dabei das Figurentheater Vagabündel aus Freiburg an der Reihe. In seinem Beitrag „Das vierte Ei“, das für Kinder ab vier Jahren geeignet ist und mit viel Papier auf die Bühne gebracht wird, geht es um den kleinen Spatzen Friedrich sowie um Mut, Pech, Freundschaft und den Traum vom Fliegen. „Weissnich“ ist das Stück des Theaters „La Senty Menti“ aus Frankfurt am Main für Kinder ab fünf Jahren überschrieben, das am zweiten Wettbewerbstag und damit am Dienstag, 17. März, aufgeführt wird. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Weissnich, der aus seiner Geschichte gefallen ist, und dessen Begegnung mit einem Mädchen. Dieses hilft ihm, mit viel Fantasie und Vorstellungskraft wieder den Weg zurück zu finden. Tags darauf, am Mittwoch, 17. März, sind das Kindertheater aus dem Fraunhofer München und „Das Krokodil aus dem Koffer“ im Amberger Klärwerk zu Gast. In diesem Schauspiel mit Musik für Kinder ab drei Jahren, das nach dem Janosch-Bilderbuch „Komm nach Iglau, Krokodil“ inszeniert worden ist, macht sich das Krokodil auf die Suche nach einem Ort, an dem es genauso leben kann, wie es seinem Naturell entspricht.

„Wenn ich groß bin, werde ich Seehund“ heißt die Geschichte für Youngsters ab vier Jahren, die die Theatergruppe „Kunstdünger“ aus Valley bei München am vorletzten Tag des diesjährigen Kindertheaterfestivals und damit am Donnerstag, 19. März, insgesamt drei Mal zeigen wird. Das Stück ist einem Bilderbuch von Nikolaus Heidelbach entnommen und lebt von wunderbaren Bildern aus Über- und Unterwasserwelten sowie der oft nur leise angedeuteten Familiengeschichte.

Ein Puppentheater mit viel Musik setzt am Freitag, 20. März, den Schlusspunkt unter das diesjährige Kindertheaterfestival. Es trägt den Titel „Die Abenteuer der Musikpiraten“ und wird vom Figurentheater „Die roten Finger“ auf die Bühne des Jugendzentrums Klärwerk gebracht. Bei dieser Inszenierung, die 2015 mit dem Kulturpreis der Stadt Melle ausgezeichnet wurde, handelt es sich um ein Auftragswerk der NDR-Radiophilharmonie Hannover. Es ist für Kinder ab vier Jahren geeignet.


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