30.09.2018, 09:29 Uhr

Ausstellung für Krebspatienten Ausstellung „Zartes in Pastellkreide“ am Klinikum Amberg zu sehen

Doris Kölbl, Koordinatorin „Integrative Onkologie“; Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg, Tirschenreuth, Weiden; Doris Keilberth, Hobby-Künstlerin; Dr. Ines Erhardt, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Gräß)Doris Kölbl, Koordinatorin „Integrative Onkologie“; Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg, Tirschenreuth, Weiden; Doris Keilberth, Hobby-Künstlerin; Dr. Ines Erhardt, Oberärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum St. Marien Amberg. (Foto: Klinikum/Gräß)

Eis auf dem Steinberger See, Abendstimmung am Murner See, Salzwiesen auf Langeoog. Das sind nur einige der Bilder, die Doris Keilberth gemalt hat. Die Schwandorferin stellt derzeit eine Auswahl ihrer Werke im Klinikum St. Marien Amberg aus. Der Erlös der verkauften Bilder kommt einem guten Zweck zugute: Der „Integrativen Onkologie“.

AMBERG „Wir haben sehr lange dafür gekämpft, dass in Richtung alternative zusätzliche Behandlung bei Krebspatienten etwas passiert“, so Prof. Dr. Anton Scharl, Direktor der Frauenkliniken Amberg, Tirschenreuth, Weiden bei der Vernissage. „Es ist wichtig, dass Krebspatienten nicht nur schulmedizinisch therapiert werden. Sie müssen sich das vorstellen: Wenn jemand Krebs hat, wird er behandelt. Und nach der Behandlung ist plötzlich niemand mehr da. Da ist eine große Leere, die sinnvoll gefüllt werden muss. Und da funktioniert die Integrative Onkologie sehr gut. Wer sich gut fühlt, hat eine höhere Chance, schneller wieder gesund zu werden.“ „Unser Konzept am Klinikum basiert auf drei Bereichen: Bewegung, Entspannung und Ernährung“, fügte Doris Kölbl, die Koordinatorin der Integrativen Onkologie, hinzu. „Wir legen großen Wert darauf, dass wir nur Methoden anbieten, die unseren Patienten erwiesenermaßen bei der Genesung helfen und die sie auch alleine zuhause weiterführen können.“

Doris Keilberth hat sich nicht ohne Grund dafür entschieden, das Geld aus dem Verkauf der Bilder an die Integrative Onkologie zu spenden: Sie selbst hat vor drei Jahren die Diagnose „Brustkrebs“ bekommen. Eine Operation und fast 30 Bestrahlungen folgten. Die Kraft dafür, durchzuhalten, hat sie unter anderem aus der Malerei gezogen. „Wir bedanken uns ganz herzlich, dass Sie den Erlös an uns spenden und dass sie für andere Menschen ein Beispiel sind: Sie haben dem Krebs die Stirn geboten und gekämpft. Einmal mit einer sehr guten schulmedizinischen Behandlung, aber auch mit der Malerei, die Ihnen Kraft gegeben hat. Damit sind Sie ein wunderbares Beispiel für die Integrative Onkologie und machen anderen Patienten Mut, zu kämpfen.“

Die Ausstellung „Zartes in Pastellkreide“ ist noch bis Ende November im Klinikum zu sehen.


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