08.11.2019, 13:04 Uhr

Ansteckende Lebensgier „Seiltänzerin ohne Netz“ – Konzert mit jüdischer Musik

(Foto: Julie Schönewolf Fotografie)(Foto: Julie Schönewolf Fotografie)

Am Sonntag, 17. November, laden die Dresdner Musikerinnen „Youkalí“ zu einer musikalischen Reise in die Lyrik Mascha Kaléko ein. Das Konzert findet um 17 Uhr im Jüdischen Gemeindezentrum (Am Brixener Hof 2) statt und wird durch den Zentralrat der Juden in Deutschland gefördert.

REGENSBURG Für ihr Programm „Seiltänzerin ohne Netz“ tauchen die vier Musikerinnen Dorothea Wagner (Gesang), Tatjana Davis (Klarinette, Percussion, Melodika, Piano, Gesang), Laura Härtel (Cello, Percussion, Gesang) und Elena Schoychet (Piano, Gesang) mit ihren heiter-melancholischen Kompositionen ein in die Poesie einer anderen Zeit.

Dazu verführte sie die Lyrikerin Mascha Kaléko, deren Gedichte mit rettender Ironie von Alltag, Sehnsucht und dem Wahnsinn der Welt erzählen. Mit nur 22 Jahren schreibt sich die jüdische Autorin im Berlin der Weimarer Republik in die Herzen ihrer Zeit. Diese stets aktuellen Zeilen erwecken „Youkalí“ mit eigenen Klängen zu neuem Leben. Sie bringen ihre Hörerinnen und Hörer zum Weinen und Lachen und laden dazu ein, zeitlosen Fragen nachzuspüren.

Der Eintritt kostet zehn Euro regulär und sieben Euro ermäßigt. Karten sind im Jüdischen Gemeindezentrum oder an der Abendkasse erhältlich. Das Konzert findet im Rahmen des kulturellen Jahresthemas „Stadt und Gesellschaft“ statt. Weitere Informationen zu den kulturellen Jahresthemen gibt es imInternet unter www.regensburg.de.


0 Kommentare