27.06.2019, 22:24 Uhr

Thema „Körperlichkeit“ Vom Unheimlichen zum Vertrauten im Regensburger Stadtpark

Willy Lütcke, Stele (Plastik III/72), 1972, Bronze, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Leihgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, Willy Lütcke/Johanna von Franqué, Münster. (Foto: KOG/Gabriela Kašková)Willy Lütcke, Stele (Plastik III/72), 1972, Bronze, Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Leihgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, Willy Lütcke/Johanna von Franqué, Münster. (Foto: KOG/Gabriela Kašková)

Wenn man im Dunkeln durch den Regensburger Stadtpark geht, erschrickt man vielleicht bei seinem Anblick. Er steht Nacht für Nacht, das ganze Jahr über, regungslos an einer Kreuzung. Die Figur von Waldemar Grzimek ist eine der realistischeren Plastiken im Stadtpark.

REGENSBURG Bei genauerem Hinsehen jedoch erkennt man, dass sein Körper leicht verzerrt ist. Warum die Verzerrung? Welche Gemeinsamkeiten hat der „Bedrohte II“ mit abstrakteren Werken, wie Herbert Peters „Großer Torso“ oder Willy Lütckes „Stele“? Denn diese beiden Plastiken stellen auf den ersten Blick etwas dar, das weit vom menschlichen Körper entfernt ist. Bei der Führung am Sonntag, 30. Juni, beleuchtet Kunsthistorikerin Martina Höhme die Hintergründe einiger Plastiken im Regensburger Stadtpark. Das verbindende Element ist das Thema „Körperlichkeit“. Interessierte treffen sich kurz vor 14 Uhr an der Museumskasse im Kunstforum Ostdeutsche Galerie. Die Teilnahmegebühr beträgt drei Euro.


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