21.01.2019, 20:47 Uhr

Ehrentag Mehr als nur ein Sprücheklopfer – Neutraublinger Urgestein Josef Fendl feiert 90. Geburtstag

(Foto: Stadt Neutraubling/Zimmer)(Foto: Stadt Neutraubling/Zimmer)

Wer kennt ihn nicht? Unser Neutraublinger Urgestein Josef Fendl. Seinen bayerischen Verserln kurz gelauscht, bleibt einem nichts anderes übrig, als zu lachen. „Nix wie lauter Sprüch‘“ heißt eine Trilogie seiner zwischenzeitlich gut 100 herausgegebenen Werke. Seine zahlreichen Auszeichnungen (unter anderem für sein Lebenswerk) zeigen allerdings, dass er weitaus mehr ist, als ein Sprücheklopfer.

NEUTRAUBLING Sein Leben mit ein paar Worten zusammenzufassen – schier unmöglich. Geboren im Jahrhundertwinter am 17. Januar 1929 im Landkreis Straubing-Bogen, lebt er mittlerweile seit 1957 in Neutraubling, wo er im Mai 2004 die Ehrenbürgerwürde erhielt. Neben dieser höchsten kommunalen Auszeichnung wurde dem Kulturpreisträger auf Landkreisebene auch das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der ehemalige Lehrer und Konrektor der Neutraublinger Realschule ist zudem der Schöpfer des Stadtwappens und verfasste darüber hinaus die beiden Chroniken. Von 1966 bis 2002 zählte er zum Gemeinde-/Stadtrat und vertrat Neutraubling auch im Kreisrat.

Mit seinen humorvollen Sprüchen, viele davon wisse er von seinem Vater, versprühte er nicht nur in Neutraubling große Freude. Oft war und ist er überörtlich zu Lesungen unterwegs und sogar im Fernsehen präsent. Er ist weit über die Landkreisgrenzen bekannt und beliebt. Bürgermeister Heinz Kiechle ist stolz, ein solch berühmtes Unikat in „seiner“ Stadt zu haben und freute sich besonders, ihm zu seinem 90. Geburtstag bayerisch-traditionell mit Quetsch’n, Gitar‘ und G’sang überraschen zu können. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Otto Meichel und Albert Stöckl für die ganz besondere Geburtstags-Musi. „Vor 30 Jahren zum 60. hab ich ihm auch schon gesungen“, erinnert sich Meichel. In fröhlicher Runde mit Töchtern, Enkelkind, der 2. Bürgermeisterin Gisela Kokotek und den Musikern, wurde in Erinnerungen an früher geschwelgt. „Da hast as, Josef, hat dersell Burgamoasta gsagt und eam a G’schenk in d’Händ druckt!“

Wir wünschen Josef Fendl im Namen des Stadtrates und aller Bürgerinnen und Bürger alles erdenklich Gute, vor allem viel Gesundheit und dass er hoffentlich noch viele Jahre so lebensfroh und lustig bleibt!


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