05.11.2018, 20:00 Uhr

Lesung Wahnsinn, den das Leben schreibt

(Foto: Dr. Miriam Pfad-Eder)(Foto: Dr. Miriam Pfad-Eder)

Unter dem Titel „Wahnsinn in hohen Dosen – Das Beste aus der Bayerischen Vierteljahreszeitschrift für galoppierenden Wahnsinn“ findet am Dienstag, 6. November, um 18 Uhr im KulTür-Laden, Obermünsterstraße 1, eine Lesung von und mit Ludwig Rimböck mit musikalischer Begleitung von Thomas Rexin statt.

REGENSBURG Eine Prise Wahnsinn ist noch lange nicht genug; „Slow Madness“, wie sie in letzter Zeit so beliebt geworden ist, kommt schon gar nicht in Frage. Und mit Wahnsinn kennt er sich aus, der Regensburger Künstler Ludwig Rimböck. Germanistik studiert, dann erkrankt, nun als erwerbsunfähig verrentet, lebt er von Grundsicherung und damit an der Armutsgrenze. Die Teilhabe via KulTür bewahrt ihn vor dem völligen Durchdrehen.

Zu schreiben, kreativ und journalistisch, ist für ihn Therapie, aber auch Notwendigkeit. Die Bayerische Vierteljahresschrift für galoppierenden Wahnsinn (BayVjsfgWa) war ursprünglich als rein satirisches Projekt angelegt, wurde aber schnell auch Sammlung für seine von anderen Medien abgelehnten Texte und so ein Stück weit bitterer Ernst.

Mit der Lesung will er dem KulTür-Projekt und dessen Gästen Dank sagen und auch etwas zurückgeben – dementsprechend ist der Eintritt frei.


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