31.08.2018, 15:00 Uhr

Ein moderner alter Künstler Altdorfer auf Reisen – das Salzburg Museum zu Gast in Regensburg

(Foto: Museen der Stadt Regensburg)(Foto: Museen der Stadt Regensburg)

Der Film über das Leben Albrecht Altdorfers ist noch bis zum 9. September im Historischen Museum Regensburg zu sehen.

REGENSBURG Bis zum Sonntag, 9. September, ist für alle, die ihn noch nicht gesehen haben, die letzte Gelegenheit im Historischen Museum Regensburg den Film „Altdorfer auf Reisen“ zu erleben. Er vermittelt Kunstwissen auf eine spannende Weise. „Altdorfer auf Reisen“ geht den Bezügen nach, die zwischen Landschaften in den Gemälden des berühmten Regensburger Künstlers Albrecht Altdorfer und real existierenden Landschaften in und um Salzburg bestehen. Die Wissenschaft hat hier interessante Zusammenhänge hergestellt und auch biographische Verbindungen Altdorfers nach Salzburg recherchiert.

Im Film, produziert von Stefan Aglassinger im Auftrag des Salzburg Museums, reist eine modernes Alter Ego von Albrecht Altdorfer zu Orten im Salzburger Raum. Die heutigen Landschaften werden mit jenen in den Werken des Künstlers verglichen – unter anderem mit der Hintergrundlandschaft des Abendmahls im Minoritenaltar aus dem Umkreis von Albrecht Altdorfer, der im Historischen Museum im Original zu sehen ist. „Altdorfer auf Reisen“ versteht sich als ein kunsthistorisches wie filmisches Experiment. Visuell aufbereitet, vermittelt der Film die wissenschaftliche Diskussion der Kunstexperten.

Zum Film ist ein Buch erschienen

Der Film ist auch am Tag des offenen Denkmals zu sehen. Während der Öffnungszeiten des Museums (Dienstag bis Sonntag, 10 Uhr bis 16 Uhr) startet er alle 30 Minuten. Das Buch zur Filmpräsentation erschien unter dem Titel „Albrecht Altdorfer in Salzburg“ und ist an der Museumskasse erhältlich.

Vom Raum, in dem der Film gezeigt wird, führt ein markierter Weg zum „Minoritenaltar“, der 1517 in der Werkstatt Altdorfers entstanden sein soll. Im Hintergrund der Abendmahlsszene sind der Pfarrhof und die Stadtpfarrkirche von Hallein zu erkennen. Nora Watteck hat dies 1964 erkannt. Mit dieser Identifikation einer konkreten Örtlichkeit begann die Spurensuche nach Übereinstimmungen zwischen Altdorfer-Werken und Salzburger Landschaften, die über die Jahre zu erstaunlichen Ergebnissen geführt hat. Die Filmpräsentation ist eine Kooperation der Museen der Stadt Regensburg mit dem Salzburg Museum.


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