28.06.2018, 14:55 Uhr

kultur Sommerkonzert bringt afrikanische Lebensfreude ins Universitätsklinikum Regensburg

25 Kinder der ugandischen International School of Music, Languages and Studio Production (IMLS) zeigten ihr tänzerisches Talent und Können. (Foto: UKR/Vincent Schmucker)25 Kinder der ugandischen International School of Music, Languages and Studio Production (IMLS) zeigten ihr tänzerisches Talent und Können. (Foto: UKR/Vincent Schmucker)

Das einzigartige Chorprojekt „Himbisa Mukama“ gastierte am gestrigen Mittwochabend im Universitätsklinikum Regensburg (UKR). Unter der Leitung von Arn Goerke und Joseph Wasswa verzauberte das Ensemble aus 150 Sängern, Musikern, einer Trommelgruppe und einer ugandische Kindertanzgruppe die Patienten, Besucher und Mitarbeiter des UKR.

REGENSBURG Himbisa Mukama ist Lebensfreude pur und ansteckend – im positiven Sinn. Das 150-köpfige Ensemble, bestehend aus dem Symphonieorchester der Universität Regensburg, dem Projektchor „Himbisa Mukama“, der Groove Werkstatt-Trommelgruppe und der IMLS-Kindertanzgruppe nahm die Zuhörer am gestrigen Mittwoch, 27. Juni, vom UKR aus mit auf eine Reise durch afrikanische Klanglandschaften und lud zum Mitklatschen und -tanzen ein. Etwa 200 Besucher waren gekommen, um sich von den symphonischen Klängen, afrikanischen Gesängen und Tänzen mitreißen zu lassen. Für die Patienten, die ihr Bett nicht verlassen konnten, wurde das Konzert in Echtzeit und in voller Länge auf die Fernseher in den Zimmern übertragen. Das UKR präsentierte sich damit einmal mehr als kulturelle Spielstätte nicht nur für Patienten und Mitarbeiter, sondern auch für zahlreiche Besucher.

60 Minuten lang erfüllten afrikanische Rhythmen und der Gesang des 80 Sänger starken Chors das lichtdurchflutete Foyer des UKR. Eröffnet wurde das Konzert mit dem Lied „Kia Hora“ von Christopher Tin, das in der neuseeländischen Nationalsprache Māori den Frieden und den Zusammenhalt der Menschen besingt. Es folgte das Stück „Sing Africa Sing“ von Nigel Isaac. „Dry Your Tears Afrika“ von John Williams erzählte im Anschluss davon, wie Afrika langsam die Wunden der Sklaverei zu heilen versucht. Als Höhepunkt der Aufführung präsentierten Musiker und Chor mit „Circle of Life“ von Elton John einen Klassiker der Filmmusik. Das Stück aus dem Film „König der Löwen“ war in einer Bearbeitung für Orchester von Joseph Wasswa zu hören. Besonderen Anklang bei den Besuchern fand zudem das zehn Minuten lange, von 25 ugandischen Kindern getanzte Stück „Kiganda – Bakisimba“. Den Abschluss des Sommerkonzertes bildete mit „Baba Yetu“ das „Vater Unser“ in suahelischer Sprache.

Die beiden nächsten Aufführungen von „Himbisa Mukama“ finden als Benefizkonzerte zugunsten der International School of Music, Languages and Studio Production (IMLS) am 7. Juli 2018 um 19:30 Uhr und am 8. Juli 2018 um 16:00 Uhr im Audimax der Universität Regensburg statt. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.fmk-uganda.de.


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