03.06.2018, 11:00 Uhr

Lesung Die kleine Welt am Donaustrom

(Foto: Wolf Brawo)(Foto: Wolf Brawo)

Ob Gedicht oder Prosa – für Georg Britting spiegelte die Natur die Menschengesellschaft. Er kommentierte und bewertete das nicht, beschrieb die Natur nur ungeheuer präzise, farbig und vielgestaltig. Passend zum kulturellen Jahresthema „Stadt – Land – Fluss“ greift Werner Steinmassl am Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr im Besucherzentrum Welterbe im Salzstadel einige dieser Texte auf und gestaltet gemeinsam mit Gabrielle Wahlbrink einen literarisch-musikalischen Abend.

REGENSBURG Georg Britting wurde 1891 in Regensburg geboren und wuchs dort in unmittelbarer Nähe zur Donau auf. Er kannte ihre Ufer, er kannte die Gewässer, den Wald, die angrenzenden Wiesen. Das alles findet man heute in seinen Gedichten und seinen Erzählungen wieder. Dabei widmet sich der Autor gleichermaßen den Regensburgern, ihrem Dom und der Donau. Auf diese Weise schafft er es, sein Publikum auf die Kleinigkeiten, die das Leben verschönern, aufmerksam zu machen. Britting hat in seinem Werk gezeigt, wie kraftvoll Sprache sein kann – ob in der Erzählung oder im Gedicht – und das auch 54 Jahre nach dem Tod dieses außergewöhnlichen Dichters und Schriftstellers.

Eingespieltes Duo

Auch der Regensburger Kulturförderpreisträger von 1997 Werner Steinmassl ließ sich von Brittings Texten verzaubern. Er nimmt das kulturelle Jahresthema zum Anlass, nach einigen Jahren wieder einen ganzen Abend dem Schriftsteller Britting zu widmen. Steinmassl ist vielen durch Bühnenengagements als Schauspieler bekannt, unter anderem in Graz, Klagenfurt, Wien, Münster oder Regensburg. Für die musikalische Begleitung und Untermalung der Lesung sorgt Gabrielle Wahlbrink. Die Saxofonistin, Pianistin und Komponistin studierte in Hannover, Hamburg, Boston und Nürnberg und machte sich bereits durch zahlreiche eigene Projekte, unter anderem in London, Paris oder München, einen Namen.

Der Eintritt ist frei.


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